Kommentar zur Debatte über Hilfe im Notfall
Weniger Desinteresse

Den Verletzten bei Unfällen nicht zu helfen, solange es zumutbar und gefahrlos für einen selbst ist, sondern nur neugierig zu schauen oder einfach vorbeizufahren, ist eine Straftat. Punkt.

Dienstag, 03.02.2015, 09:02 Uhr

 Rettungskräfte stehen am 31. Januar 2015 an einer Unfallstelle auf der Autobahn A2 bei Schackensleben. An der Unfallstelle waren mehr als ein Dutzend Pkw-Fahrer vorbeigefahren, ohne anzuhalten und Hilfe zu leisten.
 Rettungskräfte stehen am 31. Januar 2015 an einer Unfallstelle auf der Autobahn A2 bei Schackensleben. An der Unfallstelle waren mehr als ein Dutzend Pkw-Fahrer vorbeigefahren, ohne anzuhalten und Hilfe zu leisten. Foto: dpa

Allzu oft wird die Entschuldigung vorgebracht, dass man nicht genau wisse, was zu tun ist. Der wichtigste Grundsatz lautet schlicht, dass es besser ist, etwas Falsches zu riskieren, als nichts zu tun. In Zeiten allgegenwärtiger Handys muss der Anruf bei Rettungskräften selbstverständlich sein.

Die stabile Seitenlage sollten auch jene hinbekommen, die einen Erste-Hilfe-Kurs schon seit Langem hinter sich haben.

Etwas mehr Verantwortungsbewusstsein und weniger Desinteresse am Wohl anderer kann Leben retten.

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