Kommentar zur Waldorfschule in Münster
Das Image ist angekratzt

Man wolle, „dass das Image der Schule keinen Schaden nimmt“, lassen die Verantwortlichen der Waldorfschule im Zusammenhang mit den Gewaltvorwürfen wissen. Ansonsten hält man sich dort aber mehr als bedeckt. Von Transparenz keine Spur.

Montag, 15.06.2015, 21:06 Uhr

Waldorfschule in Gievenbeck. Kay Böckling
Die Waldorfschule in Gievenbeck. Foto: Kay Böckling

Nach Aufforderung zu einer Stellungnahme duckten sich die Ansprechpartner einfach weg. Die Geschäftsführung sei „nicht zuständig und zu keinem Kommentar in dieser Sache bereit“, sagt Geschäftsführer Markus Dommer . Und die Schulleiter sind aus verschiedenen Gründen auch nicht zu sprechen. Sich bei solchen Vorwürfen hinter dem Begriff der Zuständigkeit zu verstecken, ist peinlich. Und es bietet einen reichhaltigen Nährboden für Spekulationen. War es ein Einzelfall, kommt so etwas häufiger vor und was steckt hinter den Vorwürfen?

Fragen, denen die Waldorfschule sich stellen sollte, will sie nicht den Anschein erwecken, dass sie etwas zu verbergen hat. Hat sie? Der Umgang mit diesem Thema ist alles andere als professionell – und das Image der Schule angekratzt. Das hätten die Verantwortlichen mit wenigen Sätzen verhindern können.

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