Kommentar zu den Festnahmen nach Brandanschlag in Hiltrup
Willkommenskultur bleibt

Münster -

Nach dem erneuten Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup hat die Polizei mittlerweile zwei Verdächtige festgenommen. Münster atmet auf. Ein Kommentar.

Dienstag, 07.06.2016, 06:06 Uhr

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  • Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft Foto: Matthias Ahlke
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  • Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft Foto: Matthias Ahlke
  • Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft Foto: Matthias Ahlke
  • Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft Foto: Matthias Ahlke

Münster atmet auf - und das gleich aus zwei guten Gründen: Zum einen glückte der Polizei offensichtlich ein schneller Fahndungserfolg: Nur wenige Tage nach dem erneuten Brandanschlag auf die noch im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup nahm sie zwei Tatverdächtige fest. Die entscheidenden Hinweise auf einen möglichen Täter, aber auch die akribische Spurensuche nach dem ersten Anschlag vor fünf Wochen und der Abgleich mit den schnellen Ermittlungsergebnissen vom Wochenende stecken dahinter.

Zum anderen zeigt sich offensichtlich bislang, dass es sich wohl um einzelne Täter handelt, die zuvor nicht mit politisch motivierten Straftaten in Verbindung standen und auch keiner rechten Zelle oder gar Gruppierung angehören. Die befürchteten Nazi-Hintermänner, die bei den Brandanschlägen ihre Strippen gezogen haben könnten, scheint es nicht zu geben.

Dass keine Flüchtlinge an die Westfalenstraße ziehen, haben die Brandstifter nicht erreicht. Und auch nicht, dass das weltoffene Münster mit seiner so geschätzten Willkommenskultur durch ihre Straftaten in die rechte Ecke gedrängt wird.

Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft

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  • Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft Foto: Matthias Ahlke
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