Horst Steffen muss SC Preußen verlassen
Experiment misslungen

Münster -

Horst Steffen ist in Münster als Trainer gescheitert. Das belegen die aktuelle Tabelle, die saisonübergreifende Schreckensbilanz des 47-Jährigen und vor allem die allzu häufig leb- und ratlosen Vorstellungen einer Elf, deren Zusammensetzung seit Saisonstart die Handschrift des Trainers trägt. Die Trennung ist also nachvollziehbar und konsequent. War sie auch unvermeidlich?

Dienstag, 04.10.2016, 20:10 Uhr

Wohl schon, obwohl wie so oft auch etwas Wehmut bleibt. Steffen hat in Münster Eindruck hinterlassen, war immer gesprächsbereit, stets offen, selbstkritisch und bei Fans wie Spielern beliebt – vor allem war er angetreten mit der Idee eines sehenswerten Offensivfußballs. Leider schaffte diese Idee viel zu selten die Platzreife. Außerhalb des Platzes stimmte die Chemie – auf dem Feld verpuffte das Experiment mit einem leisen Zischen. Am Dienstag folgte der unvermeidliche Knall. Der Trainer ist weg, alles andere bleibt. Jetzt muss sich zeigen, wer wirklich für die Misere verantwortlich zeichnet ...

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