Kommentar zur Kreismitgliederversammlung der CDU
Blick nach vorne richten

Endlich! Wochenlang hat sich die CDU nur mit sich selbst beschäftigt, Montagabend hat die Partei die Debatte nach großer Aussprache beenden können. Ein Kommentar.

Dienstag, 29.11.2016, 07:11 Uhr

Natürlich hat es peinliche Fehler bei den mit organisatorischen Pannen beladenen Aufstellungsversammlungen der Bundes- und Landtagskandidaten gegeben. Doch bei allem Ärger über mangelnde Professionalität reichten die Vorwürfe auch am Montag bei weitem nicht aus, darüber den Vorsitzenden stolpern zu lassen.

Und schon gar nicht wenige Monate vor zwei wichtigen Wahlen. Im Gegensatz zur parteiinternen Opposition um Markus von Diepenbroick-Grüter hatten das fast alle Mitglieder erkannt, und die möglichen Neuwahlen von der Tagesordnung gesetzt.

Für die CDU wird es allerhöchste Zeit, die Reihen auch wirklich zu schließen, den Blick entschossen nach vorne zu richten und über Inhalte zu reden. Nur dann haben die neuen Landtagskandidaten Simone Wendland und Dr. Stefan Nacke eine reelle Chance, die beiden Direktmandate im Mai 2017 für die Partei zurückzugewinnen.     

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