Kommentar zum Bevölkerungswachstum
Hochschulen als Magnet

Im Jahr 2015 lag die Zahl der neugeborenen Münsteraner um 447 über der Zahl der gestorbenen Münsteraner. Wer sich das vor Auge hält, erkennt sofort, dass der sicherlich erfreuliche Geburtenüberschuss als Erklärung für das anhaltende Bevölkerungswachstum nicht reicht. Die Steigerung liegt immerhin klar im vierstelligen Bereich.

Dienstag, 24.01.2017, 19:01 Uhr

Kommentar zum Bevölkerungswachstum : Hochschulen als Magnet
Foto: Jürgen Christ (Grafik)

Entscheidend ist ein Grund, den nicht die politisch Verantwortlichen in der Stadt, sondern die Hochschulen als Erfolg verbuchen können. Die Zahl der Studienplätze steigt. Mit inzwischen über 61 000 Studierenden an den Hochschulen kann man die Stadtteile Mecklenbeck , Albachten , Roxel, Nienberge, Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck komplett füllen.

Man stelle sich einmal vor, diese Stadtteile wären leer. Genau das wäre der Fall, sollten Münsters Hochschulen den Lehrbetrieb einstellen. Derlei ist nicht zu befürchten, aber es ist wichtig, die Bedeutung der Hochschulen stets im Auge zu behalten.

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