Strafzahlung im Restaurant
Kommentar: Wirkungsvoller Wink

Der Gast zahlt in manchen Lokalen mit einem Pauschalbetrag, dass er so viel essen darf, wie er möchte. Trotzdem ist es weder Geiz noch Bevormundung, ihm eine Extrazahlung anzudrohen, wenn er immer neue Portionen ordert und auf den Teller häuft, die er doch nicht mehr isst.

Dienstag, 08.08.2017, 21:18 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 08.08.2017, 20:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 08.08.2017, 21:18 Uhr

Eigentlich versteht es sich von selbst, nur so viel zu nehmen, wie man wirklich essen will und kann. Dass das oft nicht funktioniert, ist bei mancher „Schlacht“ am Buffet mit Bergen von Essensresten auf den Tellern zu beo­bachten. Die Mahnung mit Fingerzeig aufs Portemonnaie ist hingegen ein wirkungsvoller Hinweis, sein Sättigungsgefühl während der Mahlzeit zu überdenken. Der kleine erzieherische Wink verschafft dem Thema Lebensmittelverschwendung die dringend notwendige Aufmerksamkeit. Umso besser, dass die Gäste der Restaurants, die den Strafzoll auf zu viel Bestelltes erheben, positiv auf die bloße Androhung reagieren. Eine gute Idee, die es verdient hat, Schule zu machen.

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