Kampf gegen den Hunger
Spendenaktion für Afrika

Kann es Frieden auf der Welt geben, wenn Millionen Menschen hungern und ums nackte Überleben kämpfen? Ein Kommentar.

Samstag, 16.09.2017, 09:09 Uhr

Kampf gegen den Hunger: Spendenaktion für Afrika
Foto: © UNICEF/UN055444/Modola

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen ist fest davon überzeugt, dass nur der gezielte Kampf gegen den Hunger und der Schutz der Menschen vor Krisen und Kriegen unsere Welt besser machen wird. Das WFP-Ziel: Den Hunger bis 2030 erfolgreich bekämpfen.

Doch die Lage ist bedrückend und wird trotz der weltweiten Bemühungen nicht besser, sondern sogar schlimmer. Die Zahl der Hungernden ist nach zehn Jahren aktuell wieder deutlich angestiegen. Inzwischen, so lautet die erschreckende Botschaft, sind elf Prozent der Weltbevölkerung betroffen.

Tut die Menschheit zu wenig? Ja, Staaten, Unternehmen und Privatpersonen müssen die Vordringlichkeit dieses Themas noch stärker als bisher begreifen. Die Hilfe kostet Geld, viel Geld. Bis heute aber rennen die Helfer der Lage hinterher, denn die Finanzierungslücken sind immer noch groß. Staaten kündigen auf Geberkonferenzen zwar generös Beträge an, geben die Gelder aber oft erst nach langer Zeit frei.

Das Signal, das von dem ersten Zwischenergebnis unserer Spendenaktion ausgeht, ist deshalb auch für Unicef und die Menschen im Südsudan überaus positiv. Es zeigt, dass viele Menschen im Münsterland der Not nicht gleichgültig gegenüberstehen.

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Foto: Grafik: Stetzkamp

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