Kommentar
Orkantief „Friederike“: Die Macht der Natur

Das Münsterland ist glimpflich davongekommen. Dank Vorsicht und breiter Besonnenheit, aber auch dank der professionellen Hilfe, die Feuerwehr, Polizei und andere zwischen Ibbenbüren, Bocholt und Ahlen leisteten.

Donnerstag, 18.01.2018, 19:01 Uhr

Kommentar: Orkantief „Friederike“: Die Macht der Natur
Mit der Kreissäge zerteilt die Feuerwehr den Ast, der auf ein Auto in Gronau gestürzt ist. Das Fahrzeug wird durch die Wucht des Aufpralls total zerstört. Foto: Martin Borck

Der Wintersturm zeichnete sich im Münsterland vor allem durch heftige und kurzzeitig auftretende Böen aus: Bei dem einen ruckelt der Gartenstuhl auf der windgeschützten Terrasse, doch wenige Straßen weiter sieht der Nachbar die stolze Tanne aufs Garagendach krachen.

„Friederike“, ein Beispiel für die Macht und Kraft von Mutter Natur, hat – anders als seinerzeit „Kyrill“ – am Donnerstag lange die Frage provoziert, ob denn alles wirklich so schlimm sei. Musste die Bahn gleich den kompletten Verkehr einstellen? War es richtig, den Schulen zu überlassen, wie der Unterricht an so einem stürmischen Tag zu organisieren ist?

Orkan "Friederike" im Münsterland

Betroffene kennen die Antwort. Tausende Einsätze von Rettungskräften und Helfern, die dramatischen Bilder von umgewehten Lkw-Anhängern, abgetragenen Dächern und entwurzelten Bäumen, die vielen notwendigen Straßensperrungen unterstreichen, dass „Friederike“ zu Recht auf allen Wetterkarten von dunklen Warnfarben begleitet wurde.

Mehr zum Thema

Liveticker zum Orkan "Friederike": Hunderte Einsätze in der Region

...

Der erste Sturm des neuen Jahres war – so weiß man heute – ein ausgewachsener Orkan, der gleich mehrere Todesopfer gefordert hat. Und sicher ist: Der nächste Sturm kommt bestimmt.

Orkantief Friederike in Münster

1/55
  • Das Dach eines zur Bahn gehörenden Gebäude ist durch den Sturm schwer beschädigt worden.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Es stürzte teilweise auf die Gleisanlagen im Bereich der Überführungen über die Hafenstraße.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Hafenstraße wurde gesperrt.

    Foto: Jürgen Grimmelt
  • Die Hafenstraße vom Hansaring aus.

    Foto: Jürgen Grimmelt
  • Auch am Hafen gab es eine Sperrung. Der Mittelhafen wurde zwischen dem Hafenweg (Höhe Vapiano) und dem Flechtheimspeicher gesperrt.

    Foto: Jürgen Grimmelt
  • Das Dach des Fernwärmespeichers der Stadtwerke hob sich durch die Orkanböen.

    Foto: Jürgen Grimmelt
  • An der Wolbecker Straße stürzte eine Ampel um.

    Foto: Matthias Ahlke
  • An der WLE-Bahnstrecke in Gremmendorf stürzte ein Baum auf die Gleise.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Die Weseler Straße war wegen eines umgekippten Baums zwischenzeitlich nicht befahrbar.

    Foto: Björn Meyer
  • Auf der A1 wurde zwischen Münster-Nord und Greven ein Lkw umgeweht.

    Foto: Katrin Jünemann
  • An vielen Straßen gab es kein Durchkommen.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Stürmischer Donnerstag in Münster: Tief „Friederike“ fegt mit Orkanböen durch die Stadt und richtet einige Schäden an.

    Foto: Oliver Werner
  • An der von-Steuben-Straße...

    Foto: Oliver Werner
  • ...haben sich Blechteile von einem Dach gelöst.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Straße wurde gesperrt.

    Foto: Oliver Werner
  • Von herunterstürzenden Ästen und Dachziegeln ging am Donnerstag Gefahr aus.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Polizei empfahl, „am besten zu Hause zu bleiben“.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Feuerwehr sichert das Dach an der von-Steuben-Straße.

    Foto: Oliver Werner
  • Über 300 Einsätze vermeldete die Polizei bereits am Mittag.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Bahnverkehr in NRW wurde wegen des Sturms eingestellt.

    Foto: Oliver Werner
  • Hunderte Reisende strandeten in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • Die meisten Gestrandeten bleiben gelassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Zum Teil taten sich Reisende zusammen, um mit dem Taxi weit entfernte Ziele – etwa den Flughafen Düsseldorf – zu erreichen.

    Foto: Oliver Werner
  • Sehen Sie im Folgenden weitere Sturm-Bilder aus Münster

    Foto: Oliver Werner
  • Waghalsige nutzten die enormen Windstärken...

    Foto: Matthias Ahlke
  • ...für eine Runde Windsurfen auf dem Aasee.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Ein- und Ausstieg erfolgte über die Treppe bei den 'Giant Pool Balls'.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In der Fliednerstraße kippte ein Container um.

    Foto: Oliver Werner
  • am Hauptbahnhof wurden Fahrräder umgeweht.

    Foto: Oliver Werner
  • Umgeknickte Schilder

    Foto: Oliver Werner
  • Umgeknickte Schilder

    Foto: Oliver Werner
  • Umgeknickte Schilder

    Foto: Oliver Werner
  • Windsurfen am Aasee

    Foto: Matthias Ahlke
  • Windsurfen am Aasee

    Foto: Matthias Ahlke
  • Windsurfen am Aasee

    Foto: Matthias Ahlke
  • "Friederike" zerrte auch an Baugerüsten. Hier wurde eine Plane zerfleddert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Feuerwehr beseitigt einen Baum, der auf die Weseler Straße gestürzt ist.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ein Baum fiel auf die Antoniuskirche.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Umgestürzter Baum an der Mecklenbecker Straße

    Foto: Matthias Ahlke
  • Dutzende Bäume stürzten in Münster um.

    Foto: Matthias Ahlke
  • An den Osmo-Hallen 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ein großes Werbeplakat wurde davongeweht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auf der Umgehungsstraße

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Deckel einer Litfaßsäule wurde abgeweht.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch diese Zweiräder wurden umgeworfen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Uniklinik sperrte den Zugang zu einem Bettenturm.  Alle Mitarbeiter seien angewiesen worden, ihre Dienstgebäude nicht während des Sturms zu verlassen. Untersuchungen und Behandlungen, die es erforderlich machten, Patienten in andere Gebäude zu bringen, seien verschoben worden.

    Foto: Lukas Speckmann
  • Vor der Montessori-Schule an der Soester Straße stürzte ein Baum um.

    Foto: Oliver Werner
  • Ein Baum stürzte auf die Antoniuskirche.

    Foto: Oliver Werner
  • In der Delpstraße im Aaseeviertel stürzte ein Baum auf ein Haus.

    Foto: Oliver Werner
  • Großen Andrang gab es am Hauptbahnhof auf die Busse, die als Schienenersatzverkehr eingesetzt wurden.

    Foto: Oliver Werner
  • Großen Andrang gab es am Hauptbahnhof auf die Busse, die als Schienenersatzverkehr eingesetzt wurden.

    Foto: Oliver Werner
  • Großen Andrang gab es am Hauptbahnhof auf die Busse, die als Schienenersatzverkehr eingesetzt wurden.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Bahnverkehr wurde in NRW am Morgen abgesagt.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Nachmittag war klar: Bis zum Betriebsschluss fuhr kein Zug mehr. Am späten Nachmittag waren die Bahnsteige am Hauptbahnhof leer.

    Foto: Oliver Werner
  • An die gestrandeten Fernreisenden hat die Bahn am Hauptbahnhof Taxen- und Hotelgutscheine verteilt.

    Foto: Oliver Werner
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5436862?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F981843%2F
Rote Karte für die Eurobahn?
Ein Zug der Eurobahn.
Nachrichten-Ticker