Eisenman-Brunnen
Das müsste zu schaffen sein

Mit einem Paukenschlag wartete am Donnerstag die Initiative „Dein Brunnen für Münster“ auf. Nicole Eisenman und ihr Galerist verzichten auf ihr Honorar für den Brunnen, der einer der Publikumsmagnete der Skulptur-Projekte war. Der Preis für das Kunstwerk halbiert sich damit auf einen Schlag, die Rückkehr des Brunnens ist in greifbare Nähe gerückt.

Donnerstag, 09.08.2018, 18:12 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.08.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 09.08.2018, 18:12 Uhr
Eisenman-Brunnen: Das müsste zu schaffen sein
Engagieren sich für den Eisenman-Brunnen (v.l.): Uta Ramme, Manfred Petermann, Soetkin Stiegemeier-Oehlen und Sandra Silbernagel von der Initiative „Dein Brunnen für Münster“. Foto: kal

Eisenman folgt dem Beispiel Gerhard Richters , der auf ein Honorar für sein Pendel verzichtete. Doch anders als bei Richter werden die Materialkosten nicht aus der Stadtkasse beglichen – die Initiative ist auf Spenden aus der Bürgerschaft angewiesen. Die hat bereits eine Menge Geld zur Verfügung gestellt – allerdings noch nicht genug. Auch wenn die Initiative optimistisch ist, dass alles gut ausgeht: Ohne weitere Spenden könnte es am Ende eng werden.

Der Brunnen hat Münsteraner wie Kunstfreunde in aller Welt begeistert, er war neben dem Steg einer der Höhepunkte der Skulptur-Projekte 2017, von denen im öffentlichen Raum so wenig geblieben ist. 1,10 Euro pro Einwohner reichen, damit er Münster auf Dauer erhalten bleibt. Das müsste zu schaffen sein – es wäre ein Gewinn für die ganze Stadt.  Martin Kalitschke

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5964941?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F981843%2F
Nachrichten-Ticker