Kommentar
Pläne der Bahn: Ein guter Anfang

Münster -

Sowohl Hartmut Mehdorn als auch Rüdiger Grube und Richard Lutz haben als Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn in den vergangenen 20 Jahren ehrgeizige Pläne zur Verbesserung von Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit vorgelegt. Doch alle drei mussten feststellen, dass es mit Absichtserklärungen allein nicht getan ist.

Donnerstag, 17.01.2019, 19:16 Uhr aktualisiert: 17.01.2019, 20:11 Uhr
Kommentar: Pläne der Bahn: Ein guter Anfang
Foto: dpa

Die Deutsche Bahn ist als bundeseigenes Unternehmen nicht nur von der Politik abhängig, sondern aufgrund seiner Größe und seiner Aktiengesellschaftsstruktur eher schwerfällig unterwegs.

Hauptproblem ist der Investitionsstau bei Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur. Vielerorts wurden Gleise sogar zurückgebaut. Solange sich Fern- und Nahverkehrszüge das Schienennetz teilen müssen, sind zahlreiche Verspätungen auch in Zukunft kaum zu verhindern. Zumal sich diese durch die enge Taktung der Fahrpläne potenzieren. Die geplanten Verbesserungen sind – sofern finanzierbar – ein vielversprechender Anfang.

Durch neue Züge und mehr Personal kann die Bahn wenigstens auf technisch bedingte Zugausfälle und Krankheitswellen schneller reagieren.

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