Schwache Noten für die Innenstädte
Schneller handeln!

Zwei Akteure sind gefragt, wenn es darum geht, wieder mehr Menschen in die Innenstädte zu locken: die Stadtplaner und die Einzelhändler. Die Gestalter der Innenstädte müssen sich endlich klar darüber werden, dass es nicht ausreicht, in der zentralen Fußgängerzone einen ­Laden an den nächsten zu reihen. Ein Kommentar.

Donnerstag, 24.01.2019, 08:26 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 09:25 Uhr
Schwache Noten für die Innenstädte: Schneller handeln!
Mit Sonderangeboten versucht der Einzelhandel, Kunden in die Innenstädte zu locken. Foto: dpa

Die Städte und kleineren Kommunen müssen eine bunte Mischung anbieten: Attraktiver Einzelhandel, schicke Außengastronomie und ein Wohlfühl-Ambiente können ein Erfolgsrezept sein, um den Niedergang der Citys zu stoppen.

Doch auch die Einzelhändler müssen der Online-Konkurrenz kreativ Paroli bieten. Ungewöhn­liche Events, spezielle Produktpräsentationen und ein Top-Service könnten manch enttäuschtem Internet-Shopper wieder den Spaß an der realen Shopping-Tour zurückgeben.

Auch wenn die USA in mancherlei Hinsicht kein Vorbild sein sollten: Die großen amerikanischen Ketten liefern Vorlagen für die notwendige Event-Kultur der Branche. So präsentieren sich in New York neuerdings Sport- und Spielwarengeschäfte eher als Freizeiteinrichtungen denn als Verkaufsplätze.

Angesichts der wachsenden Unzufriedenheit der Kunden kommt es jetzt vor allem auf eines an: Es muss schnell gehandelt werden.

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