Kommentar zur zugespitzten Wohnungsnot für Studenten
Markt ohne Balance

Immer mehr Studierende kommen nach Münster – und immer weniger halbwegs günstige Wohnungen stehen zur Verfügung. Der Wohnungsnotstand in der Studentenstadt Münster existiert gefühlte Ewigkeiten – aber die Gewöhnung an das Problem macht es nicht besser.

Donnerstag, 28.02.2019, 19:00 Uhr

So wenige Wohnplätze wie im Jahr 2019 hatte das Studierendenwerk seit Jahrzehnten nicht – und das bedeutet, dass die soziale Balance im Mietmarkt für Studentenwohnungen weiter abnimmt. Es ist zwar in den vergangenen Jahren von privaten Investoren gebaut worden. Diese Wohnungen können sich aber viele, die in Münster studieren wollen, nicht leisten.

Das Traurige an der sich nun zuspitzenden Situation ist, dass die Notlage keineswegs überraschend kommt. Eine kurzfristige Lösung ist nicht in Sicht. Es würde helfen, wenn das Studierendenwerk in größerem Stil öffentlich finanzierte Wohnungen bauen könnte. Aber das dauert – und Grundstücke dafür werden händeringend gesucht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6430223?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F981843%2F
Münster ruft Klimanotstand aus
Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) sprach vor der Ratssitzung zu Aktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ und lobte ihr Engagement.
Nachrichten-Ticker