Kommentar
Umfrage zum Lehrermangel an Schulen: Die wichtigste Stellschraube

Wie intensiv haben sich Bund und Länder über den Digitalpakt gestritten – über die Ausstattung der Schulen mit neuer Technologie und der dazugehörenden Infrastruktur. Doch was nutzen die schönsten Computer und der schnellste Internetzugang, wenn es keine qualifizierten Lehrkräfte gibt, die den Schülern sowohl die fachlichen Kompetenzen in Sprachen, Natur- oder Gesellschaftswissenschaften als auch die Medienkompetenz vermitteln?

Samstag, 23.03.2019, 10:26 Uhr aktualisiert: 23.03.2019, 11:21 Uhr
Kommentar: Umfrage zum Lehrermangel an Schulen: Die wichtigste Stellschraube
Foto: dpa

Der Lehrer oder die Lehrerin ist und bleibt die wichtigste Stellschraube in der Bildung – sind die Lehrkräfte engagiert und versiert, ist ihr Unterricht interessant und didaktisch gut, dann sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Laufbahn der Schülerinnen und Schüler so viel besser als mit ausgebrannten, lustlosen Pädagogen.

Die Bildungspolitiker der Länder müssen sich endlich zu einem einheitlicheren Konzept der Lehrerausbildung und -bezahlung durchringen. Zudem muss der Beruf wieder mehr Respekt finden – welche/r Studierende möchte schon einen Beruf ergreifen, in dem man täglich mit Pöbeleien rechnen muss? Und: Seiteneinsteiger sollten die Ausnahme bleiben. Sonst werden pädagogische und didaktische Standards auf Dauer unterhöhlt.

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