Kommentar zur Regierungskrise in Italien
Sorge und Hoffnung nach Conte-Rücktritt

Die Regierung aus rechter Lega-Partei und linker Fünf-Sterne-Bewegung in Italien ist am Ende. Vize-Ministerpräsident und Innenminister Matteo Salvini von der Lega hatte am 8. August die Regierungskoalition aufgekündigt, am Dienstag trat Ministerpräsident Giuseppe Conte zurück. Ein Moment voller Sorge – und ein wenig Hoffnung. Von Martin Ellerich
Dienstag, 20.08.2019, 19:12 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.08.2019, 19:12 Uhr
Ministerpräsident Giuseppe Conte liest Matteo Salvini (links) die Leviten, bevor er seinen Rücktritt ankündigt.
Ministerpräsident Giuseppe Conte liest Matteo Salvini (links) die Leviten, bevor er seinen Rücktritt ankündigt. Foto: dpa
Die gute Nachricht: Das Regierungs­experiment der linken und rechten Populisten in Italien ist zu Ende. Ein Wunder, dass diese ungleiche Allianz der Fantasten von links und der Fremdenfeinde von rechts überhaupt 14 Monate gehalten hat. Die schlechte Nachricht: In dieser Zeit ist der rechte Volkstribun Matteo Salvini immer stärker geworden.
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