Schaulaufen bei der Jungen Union
Arme Annegret!

Meine Güte – war das ein Schaulaufen der Kandidaten-Kandidaten. Merz, Spahn, Laschet und, nicht zu vergessen, Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Und der Medien-Tross beim Deutschlandtag der JU, die mal so richtig gegen den CDU-Strich bürsten wollte, um überhaupt wahrgenommen zu werden, wertete lustvoll das Jubel-Barometer aus. Ein Kommentar.

Sonntag, 13.10.2019, 19:48 Uhr
 Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Jungen Union, überreichte der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer eine Kiste mit einem Setzling als Geschenk.
 Tilman Kuban, Bundesvorsitzender der Jungen Union, überreichte der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer eine Kiste mit einem Setzling als Geschenk. Foto: dpa

Der Popstar der Jungen ist ein Alter (Bekannter) – Friedrich Merz . Und AKK? Na ja, geht so. Ihre Redezeit fiel in den Tagesabschnitt Kampf dem Kater.

Jenseits von Applaus-Entzug hier und Euphorie-Gejohle da hat der Parteinachwuchs der CDU-Vorsitzenden, deren Amtszeit sich bislang nicht gerade als Selbstläufer entpuppt, frech und selbstbewusst ein Beinchen gestellt: Die Junge Union fordert in Sachen Kanzlerkandidatur einen Mitgliederentscheid und damit ein Ende des Zugriffsrechts aus dem Vorsitzenden-Amt. Das ist mehr als ein Sturm im Wasserglas, aber auch weniger als ein verkapptes Votum wegen Unvermögens.

Die Frage, ob AKK Kanzlerin kann, wird in der Union angesichts ungeschickter Äußerungen und Pannen immer lauter gestellt. Ihre Konkurrenten lauern noch immer – lassen sich feiern und warten auf Ungemach.

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