Kommentar
Konflikt in Hongkong eskaliert: Was macht Peking?

Es wird heikel in Hongkong. Aus mehreren Gründen. Zum einen wächst auf beiden Seiten des Konflikts die Bereitschaft zu gewalttätigen Aktionen. Die Bilder der vergangenen Tagen belegen dies auf unheilvolle Weise – Pfeil und Bogen, Molotowcocktails und Steinschleudern hüben – Tränengas, Wasserwerfer, Gummigeschosse und der Einsatz scharfer Munition drüben. Von Dorle Neumann
Montag, 18.11.2019, 18:38 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 18.11.2019, 18:38 Uhr
Polizisten feuern Tränengasgeschosse auf Demonstranten ab. Bei erneuten Zusammenstößen auf dem Campus der Polytechnischen Universität in Kowloon gab es mehrere Verletzte und es kam zu mehreren Festnahmen.
Polizisten feuern Tränengasgeschosse auf Demonstranten ab. Bei erneuten Zusammenstößen auf dem Campus der Polytechnischen Universität in Kowloon gab es mehrere Verletzte und es kam zu mehreren Festnahmen. Foto: Vincent Yu/AP/dpa
Zum anderen wächst aber auch in Peking die Ungeduld mit den Krawallen in der Sonderverwaltungszone. Wie lange wird sich das chinesische Regime den Aufruhr in den Straßen noch bieten lassen? Dass nun erstmals auch Soldaten der „Volksbefreiungsarmee“ in den Straßen von Kowloon aufgetaucht sind, um Barrikaden zur Seite zu räumen, ist ein eindeutiges Zeichen.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7075594?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F981843%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker