Kommentar
Auftakt der Weltklimakonferenz: Die Zeit läuft ab

Die „Erde in Flammen“ – mit eindringlichen Appellen versucht UN-Generalsekretär Guterres die Klimakonferenz aufzurütteln. Das ist bitter nötig.

Montag, 02.12.2019, 19:12 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 19:52 Uhr
Patricia Espinosa, UN-Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention, und Antonio Guterres, UN-Generalsekretär aus Portugal.
Patricia Espinosa, UN-Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention, und Antonio Guterres, UN-Generalsekretär aus Portugal. Foto: Jesús Hellín/Europa Press/dpa

Denn allen Konferenzen zum Trotz steigt der CO-Ausstoß, die Erderwärmung beschleunigt sich. Mit dem, was die Nationen bislang an Maßnahmen zugesagt haben, lässt sich das in Paris gemeinsam beschlossene Ziel, die Erwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu beschränken, nicht erreichen. Auch das, was die Berliner GroKo bislang in ihr Klimapaket gepackt hat, genügt noch nicht, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Aber warum sollten andere Staaten sich anstrengen, wenn sogar ein reiches Industrieland seine Ziele reißt?

Nur gemeinsam kann die Menschheit ihre Lebensgrundlagen bewahren. „Menschheit first“ müsste die Devise heißen, doch gerade jetzt wuchert rund um den bedrohten Globus der Nationalismus. Der Generalsekretär der – weitgehend gelähmten – Vereinten Nationen wird wissen, vor welcher Riesenaufgabe die Konferenz steht. Die Welt habe die Wahl zwischen Hoffnung und Kapitulation, hat er gesagt. Ein Funke Hoffnung bleibt.

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