Kommentar
Keine Sympathiepunkte für die Besetzung des Kraftwerks Datteln 4

Der Hambacher Wald wird erhalten – und damit verlieren die Braunkohlegegner ihr so wirkungsvolles Widerstandssymbol. Da kommt es gerade recht, dass Bund, Länder und der Energiekonzern Uniper mit dem Anfahren des ewig umstrittenen Kraftwerks Datteln 4 einen neuen Kristallisationspunkt für die Proteste von Anti-Kohle- und Klimaschutzaktivisten anbieten. Von Hilmar Riemenschneider
Montag, 03.02.2020, 21:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 03.02.2020, 21:10 Uhr
Aktivisten stehen vor dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 mit einem Transparent.
Aktivisten stehen vor dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 mit einem Transparent. Foto: Caroline Seidel/dpa
Dass sich die Demonstranten dorthin aufmachen, war zu erwarten: Im Jahr des Kohleausstiegs noch ein Kohlekraftwerk in Betrieb zu nehmen, ist auf den ersten Blick auch widersinnig. Und die Debatte über Sinn oder Unsinn wird so lange befeuert, solange keine überzeugende, seriös gerechnete CO2-Bilanz für die Ausgleichsmaßnahmen auf dem Tisch liegt.
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