Kommentar: Umstrittene Wahl der Wehrbeauftragten
Unwürdiges Geschacher

Die Wahl von Eva Högl zur neuen Wehrbeauftragten des Bundestages steht unter keinem guten Stern. Die SPD hat völlig unnötig den bisherigen Amtsinhaber Hans-Peter Bartels abserviert – einen ausgewiesenen Verteidigungsexperten, der in der Bundeswehr und über Parteigrenzen hinaus sehr respektiert wird. Ein Kommentar. Von Stefan Biestmann
Donnerstag, 07.05.2020, 19:26 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.05.2020, 19:26 Uhr
Eva Högl ist neue Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages.
Eva Högl ist neue Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages. Foto: M. Popow via www.imago-images.de
Solch ein unwürdiges parteiinternes Geschacher hat es in der mehr als 60-jährigen Geschichte der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages noch nicht gegeben. Die Wahl der neuen Wehrbeauftragten Eva Högl am Donnerstag bildete dabei den unrühmlichen Schlusspunkt einer unsäglichen Diskussion. Die SPD brach zur Unzeit – mitten in der Corona-Krise – eine völlig unnötige Personaldebatte vom Zaun. Der bisherige Amtsinhaber Hans-Peter Bartels ist nicht nur ausgewiesener Verteidigungsexperte, sondern wird über Parteigrenzen hinweg geschätzt.
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