Kommentar
Untersuchungsausschuss im Fall Lügde: Multiples Versagen

Lügde / Düsseldorf -

Von einem heilsamen Schock ist immer wieder die Rede, von einem augenöffnenden Kriminalfall unvorstellbaren Ausmaßes, von einer Zäsur. Der massenhafte sexuelle Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat die gesellschaftliche Wahrnehmung dieser Taten massiv verändert. Seitdem die Dimension des Falls bekannt wurde, prägen alle Fragen nach dem Schutz von Kindern vor solchen gewaltsamen Übergriffen die juristische und die politische Aufarbeitung.  Von Hilmar Riemenschneider
Dienstag, 02.06.2020, 21:07 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2020, 21:07 Uhr
 Kommentar: Untersuchungsausschuss im Fall Lügde: Multiples Versagen
Hinter einem Zaun und Polizeiabsperrband ist ein Lampion und ein Windspiel auf dem Campingplatz Eichwald bei Lüdge zu sehen. Foto: dpa
Polizei, Jugendämter, soziale Dienste haben ihre Arbeit danach verändert, erste Konsequenzen aus einem offensichtlich multiplen Behördenversagen gezogen. Die Ermittlungen in einem zweiten Fall des massenhaften sexuellen Kindesmissbrauchs, der mit einem in Bergisch-Gladbach entdeckten Netzwerk seinen Anfang nahm, profitieren bereits davon.
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