Kommentar
Die AfD und die Störer im Parlament: ein Angriff auf die Demokratie

Münster -

Nach der Belästigung von Politikern im Bundestag durch Provokateure, die als Gäste der AfD ins Parlament gekommen waren, hat AfD-Fraktionschef Alexander Gauland sich zwar für das Verhalten der Besucher entschuldigt. Er erklärte aber: „Wir konnten nicht damit rechnen, dass so etwas passiert.“ Unser Redaktionsmitglied Martin Ellerich sieht in der Störaktion einen gezielten Angriff auf die parlamentarische Demokratie. Von Martin Ellerich
Freitag, 20.11.2020, 13:58 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 20.11.2020, 13:58 Uhr
AfD-Fraktionschef Alexander Gauland entschuldigte sich im Bundestag zwar für das Verhalten der Besucher der AfD. Seine Fraktion habe die Provokationen aber nicht voraussehen können, erklärte er. Das brachte ihm von den anderen Fraktionen den Vorwurf der „Heuchelei“ ein.
AfD-Fraktionschef Alexander Gauland entschuldigte sich im Bundestag zwar für das Verhalten der Besucher der AfD. Seine Fraktion habe die Provokationen aber nicht voraussehen können, erklärte er. Das brachte ihm von den anderen Fraktionen den Vorwurf der „Heuchelei“ ein. Foto: via www.imago-images.de
Das Parlament ist ein Ort, an dem gestritten werden soll. Hart, klar – aber mit Argumenten. Es ist ein Ort, an dem der Streit nach festen, nach parlamentarischen Regeln abläuft. Hier geht es nicht um das Recht des Lautesten, erst recht nicht um das des Stärkeren, hier geht es um die Stärke und Lauterkeit der Argumentation.
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