Pro & Contra
Streitfrage: Zutritt demnächst nur mit Corona-Impfung?

Münster -

Soll mehr Freiheiten zurückbekommen, wer gegen Corona geimpft ist? Viele Stimmen - darunter Gesundheitsminister Jens Spahn - warnen davor, eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für den Zugang etwa zu Flügen oder Veranstaltungen zu machen. Die Meinungen gehen weit auseinander - ein Pro und Contra. Von Martin Ellerich, Elmar Ries
Dienstag, 29.12.2020, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 29.12.2020, 18:00 Uhr
Pro & Contra: Streitfrage: Zutritt demnächst nur mit Corona-Impfung?
Ein Infektiologe zieht eine Spritze mit Impfstoff auf. Foto: Guido Kirchner/dpa

Kaum wird der erste Corona-Impfstoff gespritzt, kocht die Debatte hoch, ob künftig Nicht-Geimpften der Zugang zu Orten oder Dienstleistungen verwehrt werden soll. Alles klingt nach „Nein“ - doch ganz so simpel ist es nicht.

PRO

Sonderrechte für Geimpfte sind vertretbar: Freie Wahl

Wer mit wem Geschäfte macht oder eben nicht, ist zunächst Sache der Geschäftspartner, nicht des Staates. Bei den bisher zugelassenen Impfstoffen ist noch nicht klar, ob sie nur den Geimpften schützen oder auch das Risiko mindern, andere anzustecken. Falls die Impfung das Infektions­risiko für andere mindert, gibt es legitime Gründe für Fluggesellschaften, Kinos, Fitness­studios und andere Unternehmen, deren Kunden ­einander begegnen, un­geimpfte Kunden abzu­lehnen.

Denn: Infektionsschutz gibt es nicht umsonst. Leere Sitze bringen nichts ein, Abstand halten kostet Geld. 

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