Kultur Münster
Lebenslauf von Albert Mazotti

Mittwoch, 16.01.2008, 11:01 Uhr

Albert Mazzotti (jun.)

1921: Am 29. August wird Albert Mazzotti (jun.) als Sohn des Bildhauers Albert Mazzotti (sen.) (1882-1951) und Anna Mazzotti (geb. Bleeker) in Münster geboren

seit 1935: Mitarbeit und Ausbildung in der väterlichen Bildhauerwerkstatt

1940: Abitur, Berufung zum Militärdienst

1940/1945: Soldat im Zweiten Weltkrieg

1941: 1. Preis eines Divisionswettbewerbes „Soldaten als Künstler“

1949: Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft

1949/1950: Studium an der Kunstgewerbeschule in Münster (Prof. Schwippert)

1951: Nach dem Tod des Vaters Übernahme des väterlichen Betriebes und Errichtung eines Ateliergebäudes an der Bergstraße 50. Ausführungen zahlreiche privater und öffentlicher Aufträge, u.a. religiöser Skulpturen und Reliefs, Brunnenfiguren, Kriegerehrenmale, Porträtreliefs und -büsten, Reliefplaketten, Gedenktafeln, Grabdenkmäler und Totenmasken

1951: Gestaltung einer Plakette auf Gustav Krupp von Bohlen und Halbach

1951/1953: Neugestaltung des 1945 zerstörten Kiepenkerl-Denkmals von August Schmiemann aus dem Jahre 1896 in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Heinrich Ostlinning

1953: Gestaltung eines Porträtreliefs auf den Bundespräsidenten Theodor Heus

1954: Gestaltung einer Gedenktafel für Kardinal Clemens August Graf von Galen ( Telgte )

1954: Gestaltung der Dr. Fritz Ruhemann Plakette des Deutschen Sportärztebundes

1957: Heirat mit Ellen Mazzotti (geb. Winter)

1958: 1. Preis im Gestaltungswettbewerb für eine Skulptur zum Thema „Sparen“ der Stadtsparkasse Münster

1963: Gestaltung der F.-A. Schmidt Medaille des Deutschen Sportärztebundes

1966: Anfertigung der Totenmaske des verstorbenen Münsterischen Bischofs Dr. Michael Keller

1969: Gestaltung eines Ehrenmales für Generaloberst Erich Hoepner

1972: Verleihung der goldenen Ehren-Medaille der Stadt Lucca (Italien), der Heimatstadt Mazzottis Vorfahren

1988: Gestaltung einer Gedenktafel für Johann Conrad Schlaun am Schloss in Münster, dies war die letzte öffentliche Auftragsarbeit

2001: Übergabe großer Teile seines künstlerischen Nachlasses, zusammen mit dem seines 1951 verstorbenen Vaters, an das Stadtmuseum Münster.

2008: Am 14. Januar 2008 verstirbt Albert Mazzotti im Alter von 86 Jahren, die Beisetzung fand am 18. Januar auf dem Zentralfriedhof in Münster satt.

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