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Geballtes Wissen auf vier Rädern: Bücherbus wird 50

Münster. Ein ganz besonderes „Geburtstagskind“ war am Samstag am Alten Steinweg zu sehen: Der Bücherbus feierte seinen 50. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hatte sich die Stadtbücherei ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen: Es gab...

Montag, 15.09.2008, 10:09 Uhr

Münster - Ein ganz besonderes „Geburtstagskind“ war am Samstag am Alten Steinweg zu sehen: Der Bücherbus feierte seinen 50. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hatte sich die Stadtbücherei ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen: Es gab Lesungen von Mitgliedern des Freundeskreises der Stadtbücherei im Bücherbus, eine Spiel(e)Bar und Musik von der „Junior Jazz Connection“ (Westfälische Schule für Musik) auf der Außenterrasse der Stadtbücherei.

Ein weiterer Höhepunkt waren die „Lese-Plätze“, ein Spaziergang mit dem Kabarettisten Markus von Hagen , der dabei tatkräftig von „jungen Fachleuten in Bücherkunde“ unterstützt wurde. „Wir haben an verschiedenen Stellen rund um die Bücherei Station eingerichtet und dort kleine Lesungen abgehalten“, erklärte von Hagen. „Wir wollten die Zielgruppe des Bücherbusses auftreten lassen. Anhand dessen, was sie gerne lesen, haben wir die Stationen und den Lesestoff ausgearbeitet“, erklärte er.

Dabei hatten sich die Kinder unter anderem für „Wie erziehe ich meine Eltern“ und für Ottfried Preußler’s „Das kleine Gespenst“ entschieden. Das stand von Hagen sogar zur Seite: Maria van den Heuvel hatte sich in einen kleinen Geist verwandelt und erzählte aus ihrem Leben als Gespenst. „Das war ganz toll, sie hat sich die Geschichte ganz alleine ausgedacht“, lobte von Hagen die junge Bücherfreundin.

Eröffnet hatte das Fest Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson , die die Grüße der Stadt überbrachte.

An einer Wäscheleine im Foyer der Bücherei hingen kleine Kärtchen, auf denen die Besucher ihre Meinung zum Bücherbus hinterließen. Eine Karte las sich so: „Ich finde den Bücherbus gut, weil mein Sohn schon mal den Unterricht verpasst hat, da er im Bus beim Lesen die Zeit vergessen hatte. Das war dann „entschuldigt“. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Schulen angefahren werden.“

Auf einer anderen Karte lobte ein junger Leser zudem die große Auswahl an Tierbüchern und wünschte sich – was sonst – noch mehr Tierbücher.

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