Nachrichten Münster
Wiedertäufer-Musical im Gasometer

Sonntag, 21.12.2008, 12:12 Uhr

Münster - Mehr Lokalpatriotismus geht nicht: Zwei waschechte Münsteraner stürzen sich auf ein urmünsterisches Thema namens Wiedertäufer, schreiben dazu ein Musical und inszenieren dieses in einem urmünsterischen Wahrzeichen namens Gasometer .

So lässt sich die Story zusammenfassen, die Stefan Eickmeyer und Christoph Kaltmeyer gestern bei einem Pressegespräch vorstellten. Am 10. Dezember hatte der Rat die Genehmigung erteilt, dass die von Eickmeyer und Kaltmeyer gegründete Firma Monasterium-Production für einen Zeitraum von zwei Jahren den Gasometer nutzen darf, um dort ihr Projekt „Wiedertäufer - Das Musical“ umzusetzen. Gestern nun stellten die Musical-Macher erste Details vor:

» : Die Wiedertäufergeschichte der Jahre 1534/34 wird aus der Perspektive des Bürgermeisters Bernd Knipperdolling geschildert. „Es gibt große Gefühle vor historischer Kulisse“, so beschreibt Kaltmeyer das Charakteristikum der Produktion.

» : Die Musik wurde überwiegend von dem Duo selbst komponiert und soll mit Hilfe eines 25 bis 30-köpfigen Orchesters auf die Bühne gebracht werden.

» : In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut wird ein dreidimensional wirkendes, komplett digitales Bühnenbild geschaffen.

» : Der Innenraum des nicht mehr benötigten Industriedenkmals erhält ein Dach und 650 Sitzplätze. Der „rostige Charme“ des Gebäudes bleibt erhalten.

» Das Leitungsteam Eickmeyer/Kaltmeyer hat nach eigenem Bekunden bereits einen Dirigenten verpflichtet, dessen Name aber noch nicht genannt werden darf. Für die sechs Hauptrollen sollen professionelle Musical-Darsteller gesucht werden. Das Orchester und der 30 bis 40 Köpfe umfassende Chor ist offen für ambitionierte Musiker und Sänger aus der Region.

» : Die Premiere ist für Ende 2009 vorgesehen, die Arbeiten im Gasometer werden im Frühjahr beginnen. Zu der Zahl der geplanten Aufführungen wollten die beiden Geschäftsführer nicht sagen. Sie könnte sich bei rund 100 bewegen.

» : In dem Unternehmen steckt bereits Eigenkapital. Darüber hinaus rechnen die Musical-Macher mit Sponsoren und wollen natürlich Erlöse erzielen. Die Kartenpreise sollen bei 30 Euro beginnen.

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