Nachrichten Münster
Der schwarze Schwan ist weg: Alle suchen Petra

Montag, 26.01.2009, 18:01 Uhr

Münster - Das neue Jahr hat für die Freunde der schwarzen Petra nicht gut angefangen. Am Neujahrstag nämlich ist Petra, die die Welt mit ihrer Liebe zu einem Plastiktreetboot rührte, verschwunden. „Wir haben keine Ahnung, wo sie sein kann“, sagt Reinold Wiens vom Freundeskreis. Er und seine Mitstreiter haben jetzt ein Plakat drucken lassen, mit dem sie nach Hinweisen auf Petras neuem Aufenthaltsort suchen.

Hinweise gab es zwischenzeitlich einige. Einmal wollte jemand Petra in Amelsbüren gesichtet haben. „Es war aber ein anderer Schwan “, sagt Wiens. Schwarze Schwäne nämlich seien gar nicht so selten, wie man glaube.

Das Problem: Petra ist nicht ohne Weiteres von ihren Artgenossen zu unterscheiden, hat keine besonderen Kennzeichen, sieht eben aus, wie ein ganz normaler Trauerschwan.

„Sie ist etwas kleiner als gewöhnliche Tiere“, erklärt Wiens, ihr unverwechselbares Merkmal aber sei ihre Zutraulichkeit. Am besten erkennt sie Rita Thieme, die „Schwanenmama“ der Petra-Freunde, die zu dem Vogel ein ganz besonders herzliches Verhältnis pflegt.

Gestern gab es Hinweise, Petra sei am Hiltruper See gesehen worden, dort, wohin sie früher schon einmal einen Ausflug unternommen hatte. Erhärtet haben die Tipps sich nicht. Und auch ein Tierfreund aus Westbevern, der Petra vor seinem Wohnzimmerfenster wähnte, hatte offenbar nicht den wahren Trauerschwan gesehen, ergänzt Hans Vortkamp vom Freundeskreis.

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