Kultur Münster
Das „N“ ist im Nirwana

Dienstag, 14.04.2009, 20:04 Uhr

Münster - Bereits Karfreitag in der Frühe war das weiße „N“ der Ilse Ermen gestohlen, entführt, zerstört oder arglos mitgenommen worden. Die organisierenden Künstler Ruppe Koselleck und Oliver Breitenstein wissen nur aus den Angaben und zahlreichen Zusendungen, die am zu suchenden Ausstellungsort gewesen sind, dass ab 10 Uhr kein „N“ mehr da war. Ermen zeigte sich geschockt, welch rüder Umgang in Westfalen mit der „Street Art“ gepflegt wird. Der einzige Satz, der in den Räumen des dieses Projekt fördernden Berliner Kunstverein zu hören war: „Nun ist das ,N' ins Nirwana eingegangen.“

Aber: Ab 11 Uhr war das Gips-„N“ der Ermen von Modesta Tuchmann durch Holzstäbe ersetzt worden, und wurde von mehr als einem Dutzend „N“-Suchern gefunden sowie im Laufe des Karfreitags als Bilddatei dem Berliner Kunstverein zugesandt. Im Namen von Ermen, dem Kunstverein und dem am Ort verantwortlichen Kuratel bitten die münsterischen Künstler, die „eNtführung“ zu beenden und fordern zur Herausgabe des Gipsbuchstaben auf - auch anonym. Als „Lösegeld“ für die möglicherweise kunstinteressierten Mitnehmer bieten sie ein „Braunes Quadrat“ aus „N“utella an.

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