Kultur Münster
Eine Stadt soll das „N“ suchen

Münster - Es wird ja viel gesucht in der Welt - gerade zu Ostern. Jetzt hüpfen die Künstler auf den Such-Zug. Die Basler Konzeptkünstlerin Ilse Ermen, Gast des Berliner Kunstvereins, beauftragte die münsterischen Künstler Oliver Breitenstein und...

Donnerstag, 09.04.2009, 19:04 Uhr

Münster - Es wird ja viel gesucht in der Welt - gerade zu Ostern . Jetzt hüpfen die Künstler auf den Such-Zug. Die Basler Konzeptkünstlerin Ilse Ermen , Gast des Berliner Kunstvereins, beauftragte die münsterischen Künstler Oliver Breitenstein und Ruppe Koselleck ihren „Plan N“ zu realisieren und damit ein „N“ im Stadtgebiet von Münster „abwegig zu inszenieren“.

Die promovierte Sprachwissenschaftlerin (Jahrgang 1959) verrät nicht, ob das „N“ für Nichts, Niemand, Neu, Nein, noch oder nicht, aber möglicherweise auch Nirwana steht, heißt es in einer Pressemitteilung. Überhaupt provoziert die Künstlerin mit ihrem Plan, dass der unbedarfte Finder vermutlich überhaupt keinen Plan hat, was ein herrenlos herumliegendes „N“ in der Stadt zu suchen hat.

Wennss keiner findet, löst sich das Problem von selbst. Denn das „N“-Ei, das den Münsteranern ins Nest gelegt wurde, ist aus Gips gefertigt und wird sich im westfälischen Regen auflösen. Aber immerhin liegt es schon seit dem 3. April um 13.46 Uhr dort.

» Wer das „N“ findet, fotografiert, die Abbildung an ruppe@koselleck.de oder breitol@muenster.de sendet und zu den ersten sieben Einsendern gehört, wird eine hochwertige Auflagenarbeit aus dem Bestand des Berliner Kunstvereins gewinnen. Aus allen Einsendungen wird zusätzlich eine kleine Überraschung ausgelost.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/375372?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F597181%2F696365%2F
Der Münsteraner, der von Stauffenbergs Attentats-Plänen wusste
Zwischen 1940 und 1944 gehörte Paulus van Husen dem Oberkommando der Wehrmacht an.
Nachrichten-Ticker