Nachrichten Münster
Titanick setzt Münster unter Strom

Montag, 27.04.2009, 18:04 Uhr

Münster - Das Theater Titanick wäre nicht das Theater Titanick, wenn es sich mit einem gewöhnlichen Kostümfundus begnügen würde. Und so gehören auch bei seiner 13. Produktion pyrotechnische Artikel, Hunderte Kabel-Meter, vier komplett eingerichtete Wohnungen, ein 15 Meter hoher Stahlturm und, last not least, eine waschechte Alpenhütte zur Ausstattung. Die energiegeladene Aufführung des Stücks „Unter Strom“, das sich rund ums Thema Elektrizität dreht, wird zwischen dem 10. und 19. September auf dem Hafenplatz zu sehen sein.

Pannen sind kaum zu erwarten, denn „Unter Strom“ hat bereits 40 Aufführungen in der Schweiz hinter sich. „Die 25 000 Zuschauer waren begeistert“, berichtet Titanick-Chef Uwe Köhler . Nicht nur sie: Die Presse schwärmte von den „zündenden Gags“ und „perfekter schauspielerischer Leistung“ ( Neue Zürcher Zeitung ).

Der Premiere von „Unter Strom“ - eine Auftragsarbeit für die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich anlässlich deren 100-jährigen Bestehens - gingen fast zwölf Monate Vorbereitungszeit voraus, von Produktionskosten in Höhe von einer halben Million Euro ganz zu schweigen. Die aufwendige Inszenierung hat auch in anderer Hinsicht ihren Preis: „Ohne finanzielle Unterstützung hätten wir das mittlerweile weltweit gefragte Theater Titanick kaum noch nach Münster holen können“, betont Bernadette Spinnen , Leiterin des Münster-Marketings, das die Show europaweit bewerben will. Dass „Unter Strom“ dennoch auf dem Hafenplatz zu sehen sein wird, ist den Stadtwerken und der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost zu verdanken.

Stromerzeugung und Stromnutzung stehen im Mittelpunkt des Spektakels, das sich nach Köhlers Einschätzung an die gesamte Familie richtet. Höhepunkt ist ein gigantischer Blackout, der dem Titanick-Techniker alles abverlangt: „Das Regiepult ist fünf Meter lang, beim Blackout muss er Dutzende Hebel bedienen, eine Höchstleistung“, sagt Köhler. Derweil darf sich das Publikum auf pyrotechnische Knalleffekte der Sonderklasse freuen.

Acht Vorstellungen sind im September geplant, jeweils 1200 Zuschauer können vom 10. bis 13. und vom 16. bis 19. September - immer um 20.30 Uhr - dabei sein. Karten zum Preis von 16 Euro (Kinder 8,50 Euro) gibt es ab 1. Juni im WN-Ticketshop.

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