Nachrichten Münster
Prozessionsweg: Neue Brücke findet Anklang

Samstag, 09.05.2009, 15:05 Uhr

Münster - Ende gut, alles gut. Nach jahrelangem Streit liegt jetzt für den geplanten Neubau der Prozessionsweg-Brücke ein Entwurf vor, der allen Beteiligten gefällt: der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung als zuständiger Behörde, der Kirchengemeinde St. Mauritz als Eigentümerin des Prozessionsweges und überdies auch der Stadt Münster, die sich dafür stark gemacht hat, dass für die Gestaltung der neuen Kanalbrücken in Münster sogar ein Arbeitskreis eingerichtet wurde.

Der Architekt Andre Keipke aus Rostock, der auch den ersten, umstrittenen Entwurf gestaltet hat, legte jetzt ein neues Konzept vor, das auf Zustimmung stieß.

Wie Christian Schowe , Leiter des Stadtplanungsamtes, am Donnerstagabend im Planungsausschuss mitteilte, ging dem zweiten Anlauf ein „weiser Beschluss“ des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig voraus. Dort hatte die Kirchengemeinde gegen den ersten Brückenentwurf geklagt. In dem Verfahren habe das Gericht den Prozessbeteiligten aufgetragen, den Architekten nach Rücksprache ein zweites Mal ans Werk gehen zu lassen.

Das jetzt beschlossene Konzept verzichte auf „jeden liturgischen Bezug“, so Andre Keipke gestern gegenüber unserer Zeitung. Der erste Brückenentwurf hatte farbige Gläser, die als unpassend empfunden wurden. „Die Brücke soll hinter dem Prozessionsweg zurücktreten“, benannte Keipke die neue Vorgabe.

Zwischen Schillerstraße und Warendorfer Straße werden alle Brücken im Zuge des Kanalausbaus neu gebaut.

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