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Treff-Hotel: Neues Zuhause mit 140 Zimmern

Münster - Helmut Fitz schläft bevorzugt in seinen eigenen vier Wänden. Nur mit dem Unterschied, dass das „Zuhause“ des Herrn 140 Zimmer hat und mitten in der münsterischen Innenstadt liegt. Natürlich habe er besonders gut geschlafen, sagte Fitz gestern. Und in der Tat, der Gründer der Ramada-Treff-Hotel-Gruppe, der normalerweise in der Nähe von Kassel lebt, bewies bei der...

Freitag, 23.10.2009, 20:10 Uhr

Münster - Helmut Fitz schläft bevorzugt in seinen eigenen vier Wänden. Nur mit dem Unterschied, dass das „Zuhause“ des Herrn 140 Zimmer hat und mitten in der münsterischen Innenstadt liegt. Natürlich habe er besonders gut geschlafen, sagte Fitz gestern. Und in der Tat, der Gründer der Ramada-Treff-Hotel-Gruppe, der normalerweise in der Nähe von Kassel lebt, bewies bei der Begrüßung der Gäste zur offiziellen Eröffnung des „Treff Hotel Münster City Centre“ enormes Durchhaltevermögen. Wie sein Unternehmen, das 20 Jahre lang in Münster nach einem Standort gesucht habe.

Nach der Segnung des Hauses durch Stadtdechant Dr. Ferdinand Schumacher ließ Fitz seinen Gedanken über die Entstehung des Hotels bis hin zur Verbandelung mit der Harpen AG freien Lauf. Ab und zu musste Vermieter Franz-Josef Peveling von Harpen „schlucken“, wenn Fitz ihn persönlich ansprach. Als „zögerlich“ beschrieb Fitz beispielsweise dessen Zustimmung für ein Nachbarschaftsfest demnächst auf der Stubengasse. Fitz lobte den guten Kontakt zur nahen Raphaelsklinik und begrüßte Krankenhausoberin Schwester Reginfrieda und Verwaltungsdirektor Stefan Kentrup. Eine Kamera auf dem Dach der Klinik, so Fitz, habe ihm persönlich bei der täglichen Beobachtung des Baufortschritts in Münster von seinem Büro aus in Bad Arolsen sehr geholfen. Wenn es ihm nicht schnell genug gegangen sei, so Fitz, dann habe er einen Brief an Harpen geschrieben, mit der Bitte „etwas schneller zu bauen“.

Er selbst, sagte der Hotelkaufmann, wie sich Helmut Fitz bezeichnet, sei von der Stubengasse überzeugt. Das Ensemble sei nicht übermäßig wuchtig, aber städtebaulich gewichtig, betonte er im Kreis seiner 100 Gäste - darunter auch Renate Dölling-Lepper vom Hotel- und Gaststättenverband Westfalen, Matthias Lückertz von den Kaufleuten und Bürgermeisterin Karin Reismann.

Der Senior des Unternehmens, der nach eigenen Angaben in seinem Leben bisher rund 100 Hotels eröffnet hat, lobte die 70- bis 80-prozentige Auslastung des münsterischen Hotels bis Dezember. Dass das Hotel aber in zwei Bauteilen untergebracht sei, ist, so Fitz, das größte Problem.

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