Nachrichten Münster
Weihnachtsmarkt-Neuling mit Lichteffekten

Freitag, 20.11.2009, 13:11 Uhr

Münster - Metallisch klingende Hammerschläge, Kabelstränge schleifen über Kopfsteinpflaster, irgendwo schnarrt eine Stichsäge, jemand ruft erbost: „Ich hab´ auch nur zwei Hände“ - Münsters Weihnachtsmärkte biegen bei den Vorbereitungen auf die Zielgerade ein. Ab Montag (23. November) laden sie wieder zum Bummeln und Genießen ein. Erstmals mit dabei ist der Giebelhüüskesmarkt. Er fügt sich nahtlos in das vorweihnachtliche Geschehen ein, auf das sich Einheimische freuen und wofür Auswärtige gerne eine lange Anreise in Kauf nehmen.

Der Name des „Neulings“ ist Programm. Giebel an Giebel schmiegen sich die kleinen Holzhäuser zwischen Überwasserkirche und der Gasse Spiegelturm hinter einer Tannenreihe aneinander. Einlass finden die Besucher durch zwei große beleuchtete Torbögen, und damit es ihnen nicht zu kalt wird, werden Feuertonnen als Wärmequellen installiert. Und besonders gemütlich wird es unter einer neun mal sechs Meter großen Überdachung.

„32 Stände“, freut sich Volker Schneider , „haben zugesagt.“ Der Ostbeverner, der den Giebelhüüskesmarkt mit dem Horstmarer Fred Mentink initiiert hat, verspricht ein ausgewogenes Sortiment. Christbaumschmuck, Glasdekorationen, Kunsthandwerk aus Olivenholz, handgearbeiteten Schmuckstücken und vieles mehr werden neben leiblichen Genüssen geboten. Dafür sorgt unter anderem eine mittelalterliche Bäckerei. Natürlich werden auch Stände mit Glühwein und nichtalkoholischen Heißgetränken nicht fehlen.

„Besonderer Höhepunkt ist das Licht-Theater ,Santa Luma“, kündigt Volker Schneider an. Nach Einbruch der Dunkelheit soll es den neuen Markt stündlich mit weihnachtlichen Lichteffekten verzaubern.

Wer von hier aus seinen Marktbummel startet, ist in wenigen Minuten über den Domplatz am Aegidiimarkt mit seiner beeindruckenden Krippe und der sechs Meter hohen Holzpyramide. Ein paar Schritte weiter in Richtung Prinzipalmarkt beginnt hinter dem Stadtweinhaus unter einem Lichterhimmel bereits Münsters größter Weihnachtsmarkt im Rathausinnenhof, der der älteste seiner Art in der Domstadt ist. Hier am Stadthaus 1 befindet sich auch der Eingang zum Weihnachtsbasar der Wohlfahrtsverbände.

Zum Lichtermarkt an der Lambertikirche ist es dann ebenfalls nicht weit. Schon von weitem grüßt der 20 Meter hohe Lichterbaum, den die kleinen blauen Spitzdachbuden umringen.

Über den Drubbel geht es schließlich zum Weihnachtsdorf am Kiepenkerl. Auch hier schmiegt sich ein kleiner, festlich dekorierter Markt unter einem Tannenbaum an die historischen Gebäude und lässt Gäste nicht nur kulinarisch auf ihre Kosten kommen.

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