Nachrichten Münster
Bewegung am Hörster Parkplatz

Donnerstag, 11.03.2010, 10:03 Uhr

Münster - Die Bauarbeiten, die im April am Hörster Parkplatz beginnen, sind zwar noch nicht der Auftakt zu einer Entwicklung des kompletten Areals. Sie sind aber zumindest ein erster Schritt in diese Richtung. Die gesamte Häuserzeile zwischen Sonnenstraße und Parkplatz wird nämlich nicht nur saniert, sondern an den Ecken zur Steingasse und zur Ritterstraße auch noch um Torhäuser erweitert. Und deren Architektur ist so konzeptioniert, dass eine spätere Bebauung des gesamten Areals problemlos angedockt werden könnte.

Bauherr an der Sonnenstraße ist eine Investorengemeinschaft. Sie hat die Immobilie vor wenigen Monaten von jener Familie erworben, der nach wie vor ein Teil des Hörster Parkplatzes gehört. Der Rest des Geländes befindet sich im Besitz der Stadt. Zwischen beiden Seiten hat es bereits mehrere Gespräche gegeben, deren Ziel es ist, Ideen für die Entwicklung des gesamten Parkplatzes zu entwickeln.

„Wir hoffen, dass wir ein entsprechendes Konzept noch in diesem Jahr im Planungsausschuss vorstellen können“, so Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Und auch Wilhelm Bornefeld-Ettmann von der Volksbank Immobilien GmbH, der die Interessen der Eigentümerfamilie vertritt, ist zuversichtlich, dass sich die Pläne für eine Entwicklung des Geländes „sicher noch im Laufe dieses Jahres konkretisieren werden“.

An der Sonnenstraße wird schon in wenigen Monaten zu erkennen sein, wie der gesamte Parkplatz in Zukunft aussehen könnte. Während das Torhaus an der Ritterstraße vier Geschosse haben wird, verfügt das Pendant an der Steingasse über drei Etagen. „Die Formensprache“, so die Architekten von der SAL-Planungsgruppe, „könnte bei einer Bebauung des gesamten Areals fortgesetzt werden.“

Wie die aussehen wird, dazu gibt es bislang nur erste Überlegungen. Wohnungen, so scheint es, werden auf jeden Fall entstehen, möglicherweise auch Geschäfte oder Gaststätten in Teilen des Erdgeschosses. Zumindest der Parkbedarf für die Anwohner sollte mit einer Tiefgarage gelöst werden, schlägt der Stadtdirektor vor. Derweil geht Inhaber-Vertreter Bornefeld-Ettmann davon aus, dass die architektonische Gestaltung in einem städtebaulichen Wettbewerb ermittelt wird.

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