Nachrichten Münster
Masterplan Stadthafen: Große Pläne

Freitag, 28.05.2010, 12:05 Uhr

Münster - Kein zweiter Kreativkai auf der Südseite des Stadthafens 1, Bestandsgarantie für die „Kulturszene Hawerkamp“, ein neues Logistikzentrum im Stadthafen 2 - das sind nur einige der Ideen, die die Verwaltung im Vorfeld der Aktualisierung des „Masterplans Stadthäfen“ am kommenden Mittwoch im Planungsausschuss zur Diskussion stellen wird.

„Ziel ist es, Perspektiven für die künftige Stadtentwicklung zu bieten“, betont Christian Schowe , Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Zusammen mit den Ergebnissen des für das dritte Quartal geplanten „Hafenforums“ sollen die Vorschläge der Planer - soweit sie von der Politik geteilt werden - 2011 in einen Verwaltungsentwurf für einen aktualisierten Masterplan münden, der als Orientierung für weitere zehn Jahre dienen soll.

Einige der wichtigsten Vorschläge der Verwaltung für künftige Entwicklungen im Überblick:

» Die Stadtwerke haben ihren Standort seit dem 2004 aufgestellten Masterplan weiter gefestigt. Dies sollen die weiteren Planungen im Umfeld des Kraftwerks berücksichtigen. Auf der Südseite des Stadthafens 2 setzt die Verwaltung auf „nicht störende Gewerbebetriebe“ - und nicht auf Kneipen oder Diskotheken.

» Das Osmo-Gelände soll als gemischte Baufläche „mit größtmöglichem Wohnanteil“ sowie Dienstleistungsnutzungen ausgewiesen werden.

» Mit Rücksicht auf solche Entwicklungen ist eine industrielle Nutzung auf der Ostseite des Dortmund-Ems-Kanals künftig auszuschließen. Hier sollen sich stattdessen „nicht störende“ handwerkliche Betriebe ansiedeln - vom Möbel-Designer bis zum Fahrzeug-Veredler.

» Im Stadthafen 2 sollen Hafenumschlags- oder Güterlogistikfunktionen möglich sein. Die entsprechenden Potenziale würden bereits von der Verwaltung mit Vertretern des Verkehrsministeriums NRW, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und der IHK Nord Westfalen erörtert.

» Die „Kulturszene Hawerkamp“ soll erhalten bleiben. Auf der gegenüberliegenden südlichen Kanalseite soll die Option für ein Fußballstadion erhalten bleiben. Zwischen Hawerkamp und Halle Münsterland ist ein „Hafenplatz 2“ denkbar.

» Im Bereich des am Hansaring geplanten Einkaufszentrums soll das Angebot „Parken im Quartier“ das Areal entlang des Hafenweges vom in der Vergangenheit oft kritisierten Parksuchverkehr entlasten.

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