Wirtschaft Münster
„Königskinder“ haben Botschafter

Montag, 24.05.2010, 12:05 Uhr

Münster - Der eigentliche Star konnte nicht kommen. Schauspieler Tom Barcal , der durch die RTL-Fernsehserie „Alles was zählt“ bekannt wurde, musste kurzfristig zu Dreharbeiten. Also übernahm Anna Pein die Hauptrolle beim Pressegespräch. Sie ist die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Kinderhospiz Königskinder GmbH. Und ihr Königskinder-Team lädt am 6. Juni zu einem Familienfest ein - erstmals und mit Tom Barcal als Ehrengast.

„Dann wird er ganz sicher da sein“, versichert Anna Pein. Schließlich übernimmt Barcal nicht nur den Part eines Promis, der kurz mal vorbeischaut, sondern wird neuer Botschafter der „Königskinder“. Neben ihm wollen viele weitere Helfer zum Gelingen des „Festes der Lebensfreude“ beitragen. Auf 50 bis 60 Personen, schätzt Christine Pollmeier, die für Königskinder das Veranstaltungsmanagement übernommen hat, ihre Zahl.

Den Besuchern auf dem Gelände an der St.-Mauritz-Kirche bieten sie ein pickepacke volles Programm. Tombola (Hauptpreis: vier Tage Ponyhof auf Rügen) und Glücksrad, Kinderklassiker wie Topfschlagen, Dosenwerfen und Eierlaufen, eine Kinderholzwerkstatt, „Spontantheater“ und, und, und . . . es gibt reichlich Gelegenheiten zum Mitmachen. Daneben schreibt Tom Barcal Autogramme, sind die münsterischen Polizisten aus der Vox-Dokuserie „Schneller als die Polizei erlaubt“ mit ihrem Videoüberwachungswagen da und sorgen die Therapieschweine Rudi und Felix sicher nicht nur bei kleinen Besuchern für gute Laune.

All das organisieren die Königskinder-Macher zum einen, um ihre Arbeit - der neueste Baustein ist eine ambulante Familienbegleitung - vorzustellen, zum anderen, um mit dem Erlös ihre Arbeit voranzutreiben. Angesichts der nahenden Premiere ist Anna Pein durchaus etwas nervös. „Wir wissen ja überhaupt nicht, was uns erwartet.“ Gleichwohl soll es das „Fest der Lebensfreude“ künftig ein Mal im Jahre geben.

» Das „Fest der Lebensfreude“ findet am 6. Juni von 11.30 bis 18 Uhr an der St.-Mauritz-Kirche, Sankt-Mauritz-Freiheit, statt.

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