Hochschule Münster
Bewährtes Team im Rektorat

Donnerstag, 21.10.2010, 20:10 Uhr

Münster - Das neue Rektorat ist - bis auf eine Ausnahme - das alte. Aus gutem Grund, wie Prof. Dr. Reinhard Kurth gestern Abend im Festsaal des Schlosses betonte: Mit Prof. Dr. Ursula Nelles als Rektorin habe sich „eine herausragende Persönlichkeit“ an der Spitze der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) bewährt, deren Arbeit von einem hervorragenden Team ergänzt werde, sagte der Vorsitzende des Hochschulrates - jenes Gremiums, das das Rektorat gewählt hat.

Zum ersten Mal übrigens, weshalb Kurth die feierliche Übergabe vor 500 Gästen als „historisches Ereignis“ bezeichnete.

„Nach dem Amtsantritt von Frau Nelles dauerte es nicht lange, bis ein neuer Wind durch das Schloss und auch durch alle Gebäude der Universität wehte“, so Kurth. Dem Rektorat bescheinigte er „Pragmatismus, Visionen und Gespür fürs Mögliche“ - entsprechend „leicht“ sei es dem Hochschulrat gefallen, das bewährte Team für weitere sechs Jahre zu bestätigen.

Zeiten großer Herausforderungen seien in den zurückliegenden vier Jahren gemeistert worden, betonte Helmut Dockter, Staatssekretär im Innovationsministerium - von Exzellenzinitiativen über den Hochschulpakt bis zur neu gewonnenen Hochschulfreiheit. Heute, so Dockter, stehe Münster blendend da: Bei den Studierendenzahlen belege die WWU landesweit eine Spitzenposition, die Qualität der Forschung genüge fächerübergreifend internationalen Ansprüchen - von der Einwerbung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ ganz zu schweigen. „Sie haben bewiesen, dass Sie den großen Herausforderungen gewachsen sind“, resümierte Dockter.

Die Ernennungsurkunde erhielt Nelles aus der Hand von Reinhard Kurth, danach sprach sie den Amtseid - auf Latein. Für die kommenden sechs Jahre kündigte sie unter anderem an, noch stärker auf die zunehmende Internationalisierung zu reagieren und mehr dafür zu tun, dass hervorragende Forscher an die Universität gebunden werden, „das kam bislang eher zu kurz“.

Die Erweiterung des Rektorats um eine neue Prorektorin für Internationales und wissenschaftlichen Nachwuchs - die Position nimmt die Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz ein - soll diesen Anspruch unterstreichen.

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