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Britische Truppen: Abzug früher als geplant - Arbeitsplätze bedroht

London/Münster - Tausende Arbeitsplätze sind bedroht: Lokalpolitiker in Nordrhein-Westfalen haben mit Bedauern und Besorgnis auf die Pläne der britischen Regierung reagiert, ihre Truppen deutlich früher als bisher geplant aus Deutschland abzuziehen. „Die Briten sind ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Der Abzug bedeutet für die Stadt und den Kreis eine spürbare...

Mittwoch, 20.10.2010, 00:10 Uhr

London/ Münster - Tausende Arbeitsplätze sind bedroht: Lokalpolitiker in Nordrhein-Westfalen haben mit Bedauern und Besorgnis auf die Pläne der britischen Regierung reagiert, ihre Truppen deutlich früher als bisher geplant aus Deutschland abzuziehen. „Die Briten sind ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Der Abzug bedeutet für die Stadt und den Kreis eine spürbare Veränderung der Bevölkerungsstruktur“, sagte die Bürgermeisterin der Stadt Gütersloh, Maria Unger , am Mittwoch. Der britische Premierminister David Cameron hatte am Dienstag angekündigt, die Hälfte der insgesamt rund 20 000 Soldaten der britischen Rheinarmee bereits bis 2015 abziehen zu wollen, den Rest bis 2020. Bisher war die Räumung der deutschen Standorte bis 2035 geplant. In Nordrhein-Westfalen leben nach Angaben der Rheinarmee insgesamt mehr als 30 000 Soldaten und deren Angehörige. Kasernen befinden sich auch in Münster, Bielefeld, Herford, Paderborn, Gütersloh und Rheindahlen bei Mönchengladbach.

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