Hohe Einschaltquote: Radfahrer fahren mit Licht
Polizei verteilt Westen und Klackbänder an der Promenade

Münster -

Polizeidirektor Udo Weiss ist nicht leicht zufriedenzustellen. An der Einschaltquote dieses Abends hat er jedoch nichts auszusetzen. „Weit über 90 Prozent“, sagt er mit spürbarer Genugtuung. Im Klartext: Fast alle Radfahrer, die an diesem dunklen, kalten, verregneten Mittwochabend auf der Promenade an der Salzstraße unterwegs sind, haben das Licht eingeschaltet und sind schon von Weitem gut zu erkennen.

Mittwoch, 29.12.2010, 14:12 Uhr

Ist auch besser so. Denn wer ohne Licht fährt, wird herausgewinkt: „Halten Sie mal an!“ Dann stehen die dunklen Gestalten verlegen neben den kanariengelben Ordnungshütern und kommen sich höchst unscheinbar vor. Wie gut dass die uniformierten Lichtgestalten an diesem Abend großzügig sind: Sie verteilen mahnende Worte, Warnwesten und dünne gelbe Leuchtstangen, die sich mit einem „klack“ um die Arme der Delinquenten schließen.

In der jüngsten Vergangenheit habe es dramatisch viele Dunkelheits-Unfälle mit Schwerverletzten gegeben, sagt Udo Weiss , darum diese nette Aktion am Rand der Fußgängerzone. Dabei ist er nicht unzufrieden: Wer als Radfahrer das Licht eingeschaltet hat, den kann man schon hinten an der Windthorst­straße erkennen. Und es sind tatsächlich fast alle: Vor fünf Jahren, also vor Beginn der Schwerpunktaktionen, habe die Einschaltquote unter Radfahrern allenfalls 50 Prozent betragen.

Damit auch Fußgänger gesehen werden, empfiehlt der Experte nicht nur helle Kleidung, sondern vor allem Reflektoren aller Art.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/361061?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F597177%2F597178%2F
Ex-Verwaltungschef verliert alle Ansprüche auf eine Abfindung
Die fristlose Kündigung des früheren Verwaltungsleiters des NRW-Landgestüts in Warendorf ist rechtmäßig. Der Ex-Verwaltungschef verliert alle Ansprüche auf eine Abfindung.
Nachrichten-Ticker