Münster
Einführung der neuen Steuer kostet 421 000 Euro

Mittwoch, 29.12.2010, 06:12 Uhr

Münster - 421 000 Euro will die Stadt Münster im Jahr 2011 für die Einführung der neuen Zweitwohnungssteuer ausgeben. Überwiegend werden Personalkosten in Rechnung gestellt, überdies stehen 150 000 Euro für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

In den Folgejahren sollen die Ausgaben auf 106 000 und dann auf jährlich 57 000 Euro gesenkt werden.

Unterdessen verweist das städtische Presseamt auf einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen in den Bürgerbüros. „In nur zwei Wochen nach dem Ratsbeschluss zur Einführung der Zweitwohnungssteuer haben sich in Münster 986 Personen mit Hauptwohnung angemeldet“, heißt es.

„Ein Jahr zuvor ließen sich im Vergleichszeitraum (8. bis 22. Dezember) 506 Männer und Frauen mit Hauptwohnung in Münster registrieren.“ Das macht ein Plus von 480 Menschen.

Als wichtigsten Grund für den Zuwachs nennt das Presseamt die sogenannten Statuswechsler. Im Jahr 2009 machten in den fraglichen zwei Wochen 81 Münsteraner ihre Neben- zur Hauptwohnung, jetzt waren es 461.

Wer sich bis einschließlich zum heutigen Donnerstag ( 30. Dezember) in einem der neun Bürgerbüros mit Hauptwohnung anmeldet, erhält als Dankeschön der Stadt eine „Wilsberg“-DVD mit Münsters berühmtem Fernseh-Detektiv.

Im Stadtgebiet von Münster sind aktuell rund 34 500 Nebenwohnsitze gemeldet. Die Betroffenen sollen ab Januar einen Fragebogen erhalten.

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