Nachrichten Münster
Münster-Nadel verliehen: Dank an Ehrenamtliche

Sonntag, 05.12.2010, 19:12 Uhr

Münster - Größer hätte die Bandbreite nicht sein können. Von der Betreuung kranker Kinder im Uniklinikum über den Einsatz für das Zusammenleben von Juden und Christen bis hin zum Schülerlotsen und Jugendgruppenleiter war die Vielfalt der Ehrenämter groß. Insgesamt 13 Menschen, die in Münster ein Ehrenamt ausfüllen, wurden im Rathaus mit der Münster-Nadel geehrt.

Am internationalen Tag des Ehrenamtes kamen die Ehrengäste mit ihren Angehörigen, alle Bürgermeister und zahlreiche Ratsmitglieder in den Festsaal des Rathauses. 

Nach einer musikalischen Einstimmung durch das Bläser-Quintett „Brassissimo“ begrüßte Oberbürgermeister Markus Lewe die Gäste und hob hervor, dass Münster sehr intensiv von der Ehrenamtlichkeit bewegt und getragen werde.

„Nicht nur heute, sondern 365 Tage im Jahr sollte man den Menschen, die ein Ehrenamt ausführen, seine Dankbarkeit zeigen“, unterstrich er. Lewes Dank galt besonders denjenigen, die einen der Ehrenamtlichen für die Ehrung vorgeschlagen hatten. „Sie beweisen eine große Aufmerksamkeit“, lobte er. 

Sein Appell richtete sich an alle Menschen, dass der Arbeit von Ehrenamtlichen eine große Wertschätzung entgegenzubringen sei. In der Adventszeit sollte jeder schauen: „Wo sind Menschen in unserer Umgebung, denen wir noch ein bisschen mehr Geborgenheit geben können?“

Weiter ging die festliche Stunde mit der Überreichung der Ehrennadeln. Jeder wurde nach vorne gebeten, dann sagte Markus Lewe ein paar Worte zum jeweiligen Ehrenamt, bevor die Münsternadel von Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson angesteckt, sowie Blumenstrauß und Urkunde von Bürgermeister Holger Wigger überreicht wurden. 

Alle Geehrten setzen sich seit vielen Jahren in ganz unterschiedlichen Bereichen in Münster ein und füllen meist verschiedenen Ehrenämter aus. 

Zum Schluss des Festakts trug jeder der Geehrten sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Zuletzt hatte sich Günter Grass dort verewigt. 

Besinnlich klang die Ehrung aus. Im Anschluss gab es im Rathausfoyer noch einen Sektempfang. 

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