Gewaltopfern Sicherheit bieten
17 neue „Noteingang“-Teilnehmer im Jib geschult

Münster

Mona (27) ist brutal überfallen worden. Zwei Männer haben sie geschlagen und beraubt. Sie kann sich blutend in eine Einrichtung retten. Doch wie sollen sich die dortigen Mitarbeiter eigentlich verhalten, wenn jemand Schutz bei ihnen sucht?

Donnerstag, 06.01.2011, 11:01 Uhr

Wie man sich in solchen Notsituationen richtig verhält, lernten jetzt 17 Teilnehmende einer weiteren offenen Schulung im Rahmen der „ Aktion Noteingang “. Darunter aus Jugendzentren, Schulen sowie Info- und Beratungsstellen aus ganz Münster , heißt es in einer Pressemitteilung.

Angeboten wurde die kostenlose halbtägige Schulung vom Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster. „Alltag kann gefährlich sein – für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Was sie im Notfall brauchen, ist Schutz – schnell, unkompliziert und zuverlässig“, weiß Michael Geringhoff vom Jugendinformations- und -bildungszentrum (Jib) der Stadt.

Daher finden im Atelier der Einrichtung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien regelmäßig „Noteingang“-Schulungen des Netzwerks statt, bei denen Zivilcourage gemeinsam mit Fachleuten eingeübt wird.

In Münster gibt es 60 dieser Noteingänge für die Betroffenen von Konflikten und Gewalt, vom Jugendzentrum bis zur Kneipe oder auch die Kaufmannschaft in Kinderhaus. Bei der Schulung, die von Reinhard Zumdick vom Kriminalkommissariat Vorbeugung der Polizei Münster und von Michael Geringhoff, dem Leiter des Jibs, durchgeführt wurde, ging es darum, Sensibilität, Zivilcourage und Solidarität zu entwickeln, sie zu stabilisieren und öffentlich zu machen.

Informationen unter Telefon 492-58 54, E-Mail: geringhoff@stadt-muenster.de www.gewaltpraevention-muenster.de

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