Ehemalige Bahndirektion
Aurelis investiert bis 2013 elf Millionen Euro

Freitag, 18.02.2011, 12:02 Uhr

Münster - Die Sanierung der ehemaligen Bahndirektion an der Bahnhofstraße ist in trockenen Tüchern. Wie der Sprecher der Aurelis Real Estate, Dirk Dratsdrummer, gestern bestätigte, wird das Tochter-Unternehmen der Deutschen Bahn bis 2013 rund elf Millionen Euro investieren.

Der Startschuss für die Bauarbeiten soll fallen, sobald die Verhandlungen mit einem der großen Ankermieter abgeschlossen sind. Nach Informationen dieser Zeitung wird die Bundespolizei in die ehemalige Bahndirektion ziehen. Dies wollte Dratsdrummer gestern allerdings nicht bestätigen.

Die Gesamtfläche des siebengeschossigen Gebäudes liegt bei 36 000 Quadratmetern, davon stehen nach der Sanierung 26 000 Quadratmeter für die Vermietung zur Verfügung. Mit einigen Mietern, die sich derzeit in dem Gebäude befinden, werde aktuell über einen Umzug innerhalb der ehemaligen Bahndirektion verhandelt. Einem Teil der Mieter sei aber auch schon gekündigt worden.

Mit den Planungen für die Sanierung ist das münsterische Büro Landheer beauftragt worden, das das Bürogebäude „Portal 10“ neben dem Cineplex entworfen hat. Laut Aurelis-Sprecher Dratsdrummer soll die ehemalige Bahndirektion unter anderem mehrere neue Eingänge erhalten, auch die technische Ausstattung werde grundlegend erneuert. Daneben soll die repräsentative Eingangshalle ein neues Erscheinungsbild erhalten, „ohne das Flair vergangener Tage zu verlieren“. Schließlich plane Aurelis, auch die gesamte Fassade zu überarbeiten.

Aktuell steht rund ein Drittel der Büro- und Gewerbeflächen leer. Dratsdrummer geht davon aus, dass sich die Situation nach der Sanierung grundlegend verbessern wird. Dann werden auf die Mieter allerdings auch etwas höhere Quadratmeterpreise zukommen.

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