Lesung mit Marie-Luise Marjan
"Mutter Beimer" fühlt sich im Kapuzinerkloster wohl

Montag, 14.03.2011, 15:03 Uhr

Münster - Einen prominenten Gast begrüßte das Kapuzinerkloster am ersten Fastensonntag : Schauspielerin Marie-Luise Marjan , bekannt in ihrer Rolle der „Mutter Beimer“ in der Lindenstraße. Schon bei der Begrüßung stellte Pater Richard Dutkowiak fest, dass viele der Zuhörer sicherlich auch wegen der bekannten Schauspielerin den Weg ins Kloster gefunden hatten. In der Tat waren die Bänke der Kapelle des Kapuzinerklosters mit vielen Zuhörern gut gefüllt, die gemeinsam eine „besinnliche Stunde zum Beginn der Fastenzeit“ begehen wollten, so Pater Richard weiter.

Er freue sich über die Mitwirkung von Marjan als Lektorin, die er „eine gute Freundin des Hauses“ nannte. Nicht zuletzt sei es ihr zu verdanken, dass auch Gäste gekommen waren, die dem Glauben sonst eher fern seien. Die beliebte Schauspielerin trat an diesem Abend jedoch nicht in ihrer bekannten Rolle auf, sondern las nachdenkliche Passagen aus dem neuen „spirituellen Fastenbegleiter“ von Pater Erich Purk vor.

Zum Leitthema Freiheit soll mit diesem Buch der Leser in der Fastenzeit zum Nachdenken angeregt werden über alltägliche Zwänge, um sich „die Freiheit zu nehmen, jetzt einen neuen Anfang zu setzen“, wie Pater Erich es im Buch ausdrückt.

Marie-Luise Marjan, die eine langjährige Freundschaft mit dem Kapuzinerkloster verbindet, war es ein Anliegen, „zu den Zuhörern gute Gedanken mit auf den Weg zu geben“. Sie selbst genieße die Fastenzeit als „eine Zeit der Einkehr und Ruhe und um sich selbst zu überprüfen, wo man stehe“.

Pater Richard erklärte, dass der Erlös des Fastenbegleiters für die sozialen Aufgaben des Kapuzinerklosters verwendet werde, insbesondere für die Obdachlosenhilfe.

Musikalisch begleitet wurde der Fastensonntag von den Sängern Ines Krome und Stefan Adam sowie Prof. Ellen Beinert am Klavier und Svenja Ciliberto an der Viola.

Am Ende der besinnlichen Stunde wurde Marjan aber dann doch wieder als die prominente „Mutter Beimer“ wahrgenommen, als sie von Fans umringt um Autogramme und Fotos gebeten wurde. Und selbst manche Nonne war neugierig, den Star aus der Nähe zu sehen.

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