Kultur Münster
Mimi Müller-Westernhagen geht eigene musikalische Wege

Münster - Sie ist ein erfolgreiches Model - und singen kann sie auch noch: Sarah Müller-Westernhagen. Das Aussehen hat sie von der Mutter, einem Ex-Model, geerbt, das musikalische Talent vom Vater, einem der erfolgreichsten deutschen Musiker: Marius Müller-Westernhagen. Aber Sarah, die sich Mimi nennt, nimmt ihren Vater nicht als Referenz, sondern geht ihren eigenen Weg...

Donnerstag, 30.06.2011, 00:06 Uhr

Münster - Sie ist ein erfolgreiches Model - und singen kann sie auch noch: Sarah Müller-Westernhagen. Das Aussehen hat sie von der Mutter, einem Ex-Model, geerbt, das musikalische Talent vom Vater, einem der erfolgreichsten deutschen Musiker: Marius Müller-Westernhagen. Aber Sarah, die sich Mimi nennt, nimmt ihren Vater nicht als Referenz, sondern geht ihren eigenen Weg. Geboren 1985 in England , erkannte sie früh ihre Leidenschaft zur Musik, und bekam bereits mit sieben Jahren Gitarrenunterricht. Mit 15 hatte Mimi in einem Londoner Folkclub ihren ersten Auftritt, schon damals sang sie selbst geschriebene Songs. 2004 gründete sie mit drei Jungs die Glam-Punk-Band Battlekat. Trotz vieler Auftritte konnte die Musikerin nicht davon leben. Um die Miete zahlen zu können, begann sie nach dem Abitur zu modeln. Sie zierte unter anderem das Cover des deutschen Playboy-Magazins. Dafür fragte sie weder Mama noch Papa um Erlaubnis. Seit zwei Jahren nennt die Londonerin auch Hamburg ihr zu Hause. Mit dem renommierten Produzenten Franz Plasa produzierte die 25-Jährige in der Hansestadt ihr erstes Album „Road To Last Night“. Es ist ihr Album, ihre Musik, es sind ihre Bilder und ihre Texte. Sie singt von der Liebe und vom Scheitern und von der Suche nach ihrer eigenen Identität. Ein Album übers Verlassenwerden, Wut, Angst und Hoffnung. Der erste Erfolg für die Londonerin mit der soften, rauchigen Stimme: Ihr Song „Don´t You Mourn The Sun“ schaffte es aus eigener Kraft auf die deutsche Version des „The Twilight Saga: Eclipse“-Soundtracks und ist allen Vampir-Fans ein Ohrwurm. Gegen Mainstream hat sie nichts, vielmehr betont sie, dass er wichtig sei, um Musik in Umlauf zu bringen, die einfach anders ist. Mit ihrem Vater spricht sie nach eigenen Angaben nicht über das Musikbusiness, auch holt sie sich keine Rückendeckung, da sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln will. Mimi trägt zwar einen berühmten Nachnamen, doch sie geht ihren eigenen Weg und hat ihren eigenen Stil. Ihre Musik, eine angenehme Mischung aus Folkpop und Bluesrock, kann man sich an diesem Mittwoch um 21 Uhr live im Gleis 22 anhören.

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