Statistik
Migranten stellen ein Fünftel

Donnerstag, 30.06.2011, 21:06 Uhr

Münster - Von den 285.180 Münsteranerinnen und Münsteranern haben 20,9 Prozent eine Migrationsvorgeschichte . Das ist das Ergebnis einer intensiven Geburtsortekodierung , die in der Statistikdienststelle der Stadt Münster vorgenommen wurde.

Den Rahmen hierfür bildete das grenzüberschreitende Interreg-Projekt „Entwicklung eines Migrationsleitbildes und umfassende konsequente Umsetzung in den Gemeinden Almelo und Münster“.

Ergänzend zu den bisher schon verfügbaren Aussagen über Deutsche und Ausländer stehen nun auch differenzierte Informationen über Heimatvertriebene, Aussiedler, Eingebürgerte und Kinder mit vererbter Migrationsvorgeschichte zur Verfügung, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Von den 59.713 Münsteranern mit eigener Migrationsvorgeschichte sind 35,4 Prozent Ausländer, 19,6 Prozent Aussiedler, 18,1 Prozent Eingebürgerte und 9,8 Prozent Heimatvertriebene. 10.152 Kinder (17,0 Prozent) haben keine eigene Migrationsvorgeschichte, sondern leben mit Eltern, die eine Migrationsvorgeschichte haben, in einem Haushalt. Und ein weiteres interessantes Phänomen verrät die Migrationsstatistik: Von den 21.131 Ausländern sind 16,9 Prozent in Deutschland geboren.

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