Ottostraße
Der Bunker wird im Oktober gesprengt

Donnerstag, 28.07.2011, 10:07 Uhr

Münster - Der große graue Betonklotz steht seit rund 20 Jahren nutzlos an der Ecke Ottostraße /Lambertistraße herum. Zwei Meter dick sind die Wände des Bunkers , der im Zweiten Weltkrieg Schutz vor Luftangriffen bot und seit dem Ende des Kalten Krieges auch im Zivilschutzprogramm des Bundes keine Aufgabe mehr hat. Im Oktober schlägt das letzte Stündlein des Bunkers in „Klein Muffi“.

Nach Auskunft des Unternehmens Schlattmann Wohnbau hat die Stadt die Abbruchgenehmigung erteilt. Das Unternehmen wird auf dem Grundstück drei Stadthäuser mit 17 Eigentumswohnungen errichten.

Anwohner des Viertels müssen nicht fürchten, dass ihnen der Bunker bei der Sprengung um die Ohren fliegt. In Abstimmung mit dem Bauordnungsamt seien verschiedene Abbruchtechniken erörtert worden. Nun werden die Bunkerwände zunächst von innen dünner gesprengt. Wenn die Außenhülle lediglich 60 Zentimeter dick sei, werde das Gebäude konventionell abgerissen, erläutert Geschäftsführer Manfred Schlattmann.

Der Abbruch wird mit Unterstützung der Thüringer Sprenggesellschaft und des Abbruchunternehmens THK möglichst erschütterungsfrei und immissionsarm durchgeführt. Die Nachbarn sollen nach den Sommerferien bei einer Veranstaltung näher informiert werden. Rund vier Monate soll es dauern, bis vom Bunker nichts mehr zu sehen sein wird. Ende Januar will das Unternehmen mit dem Bau beginnen. Die Wohnungen sollen im Frühjahr 2013 fertig sein.

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