Skulptur-Projekt von 1987
Landesmuseum lässt Penone wieder plätschern

Montag, 25.07.2011, 16:07 Uhr

Münster - Seit Kurzem können die Parkbesucher des Alten Hörster Friedhofs den Brunnen des italienischen Künstlers Guiseppe Penone wieder plätschern hören. Die Arbeit „Progetto Pozzo di Münster/ Brunnenprojekt für Münster“ setzte Penone zu den Skulptur-Projekten 1987 in die Parklandschaft.

20 Jahre später - 2007 - bekam der Brunnen das erste Mal eine neue Pumpe. Nun hat das Landesmuseum zusätzlich zu einer neuen Pumpe auch die Wasserleitungen, Schläuche und der Wasserschacht gereinigt, sodass das Wasser nun wieder täglich von 8 bis 20 Uhr fließt.

2007 erhielt der Brunnen die neue Pumpe vom Freundeskreis des Landesmuseums, dem Paten des Brunnenprojektes. Dank der Patenschaften kleiner und großer Unternehmen, von Kunstliebhabern und Förderkreisen konnten 2007 die Skulptur-Projekte im öffentlichen Raum Schönheitskuren oder Reparaturen unterzogen werden. Dadurch bleibt die Kunst, die viele Besucher nach Münster zieht, der Stadt erhalten.

Das Brunnenprojekt von Penone erinnert an einen abgebrochenen Ast, der sich in der Parklandschaft des Alten Hörster Friedhofs Höhe Wemhoffstraße wie zufällig über ein sandsteingefasstes Bodenloch krümmt. Dort, wo sich ein Stahlabguss der Hand des Künstlers um den Baum legt, rinnt aus dem Inneren des Astes ein kleiner Wasserstrahl.

Seit 1977 lädt die internationale Großausstellung Skulptur-Projekte, getragen auch vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), im zehnjährigen Rhythmus Künstler aus aller Welt ein, ihre Werke in der Stadt entstehen zu lassen. Münster ist so zu einer internationalen Referenzadresse für Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum geworden. 2007 kamen mehr als 550 000 Besucher nach Münster, um die Arbeiten von 36 Künstlern aus 14 Ländern zu sehen.

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