Herbstsend-Auftakt am Donnerstag
Attraktiver Nervenkitzel und mehr

Mittwoch, 19.10.2011, 06:10 Uhr

Münster - Mit bis zu 100 Stundenkilometer atemberaubende Loopings drehen oder einen neuen Hindernisparcours im „Krumm-und Schief-Bau“ absolvieren: Der Herbstsend, der am kommenden Donnerstag (20. Oktober) auf dem Hindenburgplatz beginnt, wartet mit allerhand Attraktionen auf.

Und einem „ausgezeichneten Mix“, wie Fritz Heitmann , Vorsitzender des Schaustellerverbandes, findet. Dabei gebe es bei dieser Kirmes-Auflage zwei spektakuläre Fahrgeschäfte mehr als sonst. „Davon versprechen wir uns insbesondere ein gutes Feedback bei den jungen Leuten“, so Heitmann. Alles in allem hoffen die Schausteller auf bis zu 300 000 Besucher an den fünf Send-Tagen - wenn denn das Wetter anders als bei der gestrigen Programmvorstellung mitspielt.

Insgesamt 208 Beschicker, darunter 40 Imbiss- und Ausschankstände sowie 16 Fahr- und Belustigungsgeschäfte, locken das Publikum zum „attraktivsten Volksfest im Umkreis von 150 Kilometern“. So zumindest stuft Fritz Heitmann den münsterischen Send ein.

Zur guten Tradition gehört auch das bis zu 18 Minuten dauernde Höhenfeuerwerk am Freitag (21. Oktober) ab 21 Uhr - „von den Schaustellern organisiert und bezahlt!", wie Horst Werner Koch vom Ordnungsamt hervorhebt.

Mit einem zusätzlichen Quergang auf dem Festplatz sollen die Fahrgeschäfte stärker ins Blickfeld der Besucher rücken. Dadurch ließen sich bessere Effekte erzielen, begründete Fritz Heitmann die „lockere Bebauung“. Deshalb sei kein Platz mehr für 230 Beschicker wie in früheren Zeiten.

Zugleich betonte Heitmann, dass das Angebot an Ständen für Essen, Trinken und Süßwaren ohnehin ausgeschöpft sei. Dass indes der traditionelle Pottmarkt immer weniger Raum einnehme, sei nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass das Interesse an Kram-Märkten bundesweit sinke.

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