20 Jahre für die Umwelt
Umweltforum Münster feiert Geburtstag – und wünscht sich noch mehr Partner

Münster -

Das Umweltforum umfasst 16 Umweltgruppen, deren vielfältiges Spektrum von Artenschutz bis Energiewende reicht. Am Samstag feierten die Mitglieder das 20-jährige Bestehen dieses Dachverbandes münsterscher Umweltgruppen, der 1991 in Münster gegründet wurde.

Samstag, 05.11.2011, 05:11 Uhr

Seit zwei Jahrzehnten setzen sich die Mitglieder des Umweltforums für ein umweltbewussteres Münster ein, dabei stoßen sie heute mit ihren Themen auf eine Zustimmung wie nie zuvor. „Es hat viel Umdenken stattgefunden in den letzten Jahren“, so Wolfgang Wiemers , Vorstand und Gründungsmitglied des Umweltforums. Insbesondere seit den Ereignissen in Fukushima sei die Bevölkerung offener für Themen geworden, die vor 20 Jahren nur eine Minderheit unterstützte. Sichtlich erfreut zeigten sich die Mitglieder, dass mittlerweile umweltpolitische Ziele durch die Kommunalpolitik übernommen worden seien.
Bürgermeister Holger Wigger ( SPD ), selbst Mitglied im Naturschutzbund Nabu, lobte das Umweltforum für dessen kontinuierlichen Einsatz in kommunalen Gremien, durch den viele Projekte angestoßen worden seien. Er habe den Eindruck, dass grade in der Diskussion um umweltpolitische Themen die Kommunalpolitik in Münster offener geworden sei und Anträge mitunter über Parteigrenzen hinweg beschlossen werden. Die Idee, sich zu einem Verband zusammenzuschließen, entstand aus dem Gedanken heraus, „unsere Kräfte zu bündeln, um bessere Lobbyarbeit leisten zu können“, so Anke Feige, Geschäftsführerin des Umweltforums.
Der Dachverband umfasst mit seinen 16 Umweltgruppen  rund 7000 Mitglieder. Gemeinsamer Sitz des Umweltforums Münster ist das Umwelthaus in der Zumsandestraße. Von hier aus werden unter dem Leitspruch „Erfolg durch Vielfalt“ die verschiedenen Aktionen und Projekte des Umweltforums koordiniert, wie zum Beispiel neulich der „Veggie Day“ oder die regelmäßig stattfindende Skatenight in Münster.
Für die Zukunft wünsche man sich, „dass das Umweltforum noch bekannter und präsenter wird und wir für unsere Arbeit noch mehr Partner finden“, so Karin Gindler-Hilge, Vorstandsmitglied des Umweltforums.

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